Starker Franken lässt Namics-Umsatz stagnieren

25. Mai 2016, 15:36
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Der St.

Der St. Galler Webdienstleister Namics kann das vergangene Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 62 Millionen Franken abschliessen. Ein Jahr zuvor waren es 62,4 Millionen Franken. Bereinigt von Währungseinflüssen habe der Umsatz letztes Jahr 64 Millionen Franken betragen, was einem Wachstum von 2,5 Prozent entsprechen würde, wie Namics heute mitteilt. "Das Geschäft mit Schweizer Kunden geriet mit der Aufhebung der Mindestkursfixierung des Schweizer Frankens unter Druck. Hier kamen uns die langjährigen, vertrauensvollen Kundenbeziehungen zugute, sodass der Umsatzrückgang in der Schweiz äusserst moderat ausfiel," wie sich Namics-CEO Jürg Stuker in der Mitteilung zitieren lässt.
Der deutsche Markt habe einen bedeutenden Beitrag zum Umsatz geliefert. Dank Kundengewinnen konnte der Umsatz in Deutschland von 13,8 auf 14,7 Millionen Euro gesteigert werden. Dies entspricht einem Wachstum von 6,5 Prozent, wie Namics schreibt. Vergangenes Jahr habe man unter anderem den Pharmakonzern Boehringer Ingelheim als Neukunde in Deutschland gewinnen können. Hierzulande zählt neben dem Versicherer Swica die Marketingorganisation Graubünden Ferien neu zum Namics-Portfolio. Den bedeutendsten Umsatzanteil für Namics würden Kunden aus den Branchen Financial Services, Retail und B2B-Industrie generieren. (kjo)

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