Startschuss für Siemens IT Solutions and Services

15. Januar 2007, 17:12
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Heute wird der aus fünf minus 1 Siemens-Töchtern zusammengesetzte neue IT-Dienstleister "Siemens IT Solutions and Services" (SIS) offiziell operativ.

Heute wird der aus fünf minus 1 Siemens-Töchtern zusammengesetzte neue IT-Dienstleister "Siemens IT Solutions and Services" (SIS) offiziell operativ. SIS setzt sich aus Siemens Business Services (SBS), dem Schweizer "Business Innovation Center" (BIC), der österreichischen Siemens-Einheit "Program and System Engineering" (PSE), der indischen Siemens Information Systems (SISL) und dem griechischen "Development Innovation and Projects" (DIP) zusammen. Nicht dabei ist der Bereich "Product Related Services", der an Fujitsu Siemens ausgegliedert wurde.
Der neue Mega-Dienstleister hat 43'000 Mitarbeitende und einen Umsatz von etwa fünf Milliarden Euro, wovon etwa drei Milliarden ausserhalb des Siemens-Konzerns. Kein anderer IT-Provider sei so eng mit einem globalen Industriekonzern verbunden, heisst es in einer Pressemitteilung von heute. Zudem verfüge SIS mit der Integration der PSE-Standorte in Osteuropa und Asien sowie mit SISL in Indien über eine "signifikante Präsent an Standorten mit niedrigem Lohnniveau."
Führung konstant
Gleichzeitig gab der Siemens-Konzern die fünf Mitglieder des "Bereichvorstands" bekannt. Christoph Kollatz, bisher SBS-Chef, übernimmt den Vorsitz und wird zusätzlich verantwortlich für Nordamerika, die Fertigungsindustrie und das Outsourcing.
Michael Schulz-Drost wird kaufmännischer Leiter. Auch er hatte den gleichen Job zuvor bei SBS. Jürgen Frischmuth (Ex-SBS) wird verantwortlich für das Business in Europa und Lateinamerika und zusätzlich für die Branchen öffentlicher Sektor, Banken, Versicherungen und Softwareindustrie. Anil Laud von SISL wird verantwortlich für die Regionen Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Südafrika und zusätzlich für das Geschäft mit Flughäfen und den Bereich "Professional Services". Rolf Unterberger, bisher Chef von PSE wird Bereichsvorstand für Österreich und Südosteuropa und die Branchen, Gesundheitswesen, Energieversorgen, Telekommunikation und Medien und trägt zusätzlich die Verantwortung für die Software-Entwicklung.
Die IT-Dienstleistungs-Tochter des Siemens-Konzerns, hatte zuletzt grosse Verluste angehäuft und man spekulierte lange über eine Zerschlagung oder den Verkauf von SBS. (hc)

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