Steuerverwaltung Bern vergibt millionen­schwe­re Rahmen­ver­träge für Projek­tleiter (Ergänzt)

16. Juli 2019, 12:17
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Für die nächsten fünf Jahre hat die kantonale Steuerverwaltung von Bern an fünf Anbieter Rahmenverträge für ICT-Projektleiter um Umfang von 7,7 bis 8,8 Millionen Franken vergeben.

Für die nächsten fünf Jahre hat die kantonale Steuerverwaltung von Bern an fünf Anbieter Rahmenverträge für ICT-Projektleiter um Umfang von 7,7 bis 8,8 Millionen Franken vergeben. Elf Angebote gingen für die sofort nach Vertragsunterzeichnung benötigten externen Helfer ein.
Zum Zuge kamen laut den Zuschlägen auf Simap die Berner Pentag Informatik (7,7 Millionen Franken), Kiwi Consultans aus Ittigen (8,3 Millionen Franken), Baeriswyl Tschanz und Partner aus Bern (7,7 Millionen Franken), die ebenfalls in Bern ansässige Couniq Consulting (8,4 Millionen Franken) und aus Münchenbuchsee Break the Box (8,8 Millionen Franken). Als wichtigstes Zuschlagskriterium war der Preis mit 60 Prozent gewichtet worden.
(Ergänzung der Redaktion:) Wie eingangs erwähnt haben diese fünf Anbieter aber vorerst nur Rahmenverträge erhalten. Ob alle von ihnen Aufträge erhalten und in welchem Umfang steht noch nicht fest. Man kann also die Beträge nicht zusammenzählen und so auf die geplanten Ausgaben des Kantons schliessen.
Begründet wurde das benötigte externe Personal in der Ausschreibung von Anfang Februar mit zu wenig internen Ressourcen, um eigene Projekte für die Fachapplikationen und Projekte für die Organisation der Steuerverwaltung durchzuführen.
Von den Rahmenvertragspartnern wird erwartet, dass ihre Projektleiter im Auftrags- wie im Personalverleihverhältnis abrufbar sind und Kenntnisse im Bereich Informatik, Business Analyse und Hermes mitbringen. Erwartet wird aber nicht nur die "Sicherstellung der Verfügbarkeit von ICT-Projektleitern für Projekte über einen längeren Zeitraum", sondern laut der kantonalen Steuerverwaltung auch die "Ankurbelung von Innovation". (vri)

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