Stolpert Obamas CIO über Korruptionsaffäre?

16. März 2009, 10:50
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Die Ernennung eines "Chief Information Officers" (CIOs) durch den US-Präsidenten Barack Obama fand in der Technologie-Presse grossen Wiederhall.

Die Ernennung eines "Chief Information Officers" (CIOs) durch den US-Präsidenten Barack Obama fand in der Technologie-Presse grossen Wiederhall. Doch schon nach wenigen Tagen im Amt musste Vivek Kundra, ehemaliger Informatik-Chef des Districts of Columbia, bereits einen unfreiwilligen Urlaub antreten.
Dies, weil Ende letzter Woche in der Informatik-Abteilung des Hauptstadtbezirks ein offenbar grösserer Skandal aufflog. Die US-Bundespolizei FBI durchsuchte am letzten Donnerstag die Büros von Kundras ehemaliger Abteilung und verhaftete den IT-Sicherheitsverantwortlichen. Er wird beschuldigt, Bestechungen entgegengenommen zu haben und von einem Security-Dienstleister "Geister-Angestellte" beschäftigt zu haben.
Bis jetzt weist nichts auf eine Verwicklung Kundras in die Korrputionsaffäre hin. Trotzdem ging er schon letzten Donnerstag für eine unbekannte Zeit in Urlaub. Kundra versprach bei seinem Amtsantritt, die Bundesverwaltung technologisch an die Spitze zu bringen. Nun fragt man sich in der US-Fachpresse, ob er überhaupt die Gelegenheit dazu bekommen wird. (hc)
(Quellen für diese Story: FederalComputerWeek, CIO.com, computerworld.com)

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