Stordis vertreibt Gateway-Server (Acer) für HPC-Markt

7. Februar 2011, 10:18
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Der auf High-Performance-Computing spezialisierte deutsche Value Added Distributor möchte zudem in der Schweiz aktiver werden.

Der auf High-Performance-Computing spezialisierte deutsche Value Added Distributor möchte zudem in der Schweiz aktiver werden.
Der deutsche Value-added Distributor Stordis hat neu auch Server im Angebot, und zwar die Server der Acer-Tochter Gateway, und möchte diese nun auch an Schweizer Partner vertreiben. Stordis peilt allerdings nicht den breiten Markt an. Der 2007 gegründete und ursprünglich auf Storage ausgerichtete deutsche VAD konzentriert sich mittlerweile auf ein ganz spezielles Segment: Supercomputing beziehungsweise High-Performance-Computing. Für diesen Spezialbereich liefert Stordis die Produkte und bietet auch, wie es sich für einen VAD gehört, dazugehöriges Know-how.
Die Endkunden stammen traditionell vor allem aus Forschung und Wissenschaft, insbesondere an Hochschulen. Dazu kommen, wie uns Stordis-Gründer Alexander Jeffries erklärte, gegenwärtig aber auch zunehmend Kunden aus anderen Bereichen, beispielsweise der Finanzindustrie oder der Radio- und Fersehbranche, sowie spezialisierte Rechenzentren. Diese Kunden sind auch für den spezialisierten Channel sehr wichtig, so Jeffries. Die wirklich grossen Projekte, so räumt er ein, stammten zwar weiterhin aus dem Hochschulbereich, aber bei diesen Projekten sei typischerweise auch die Marge sehr niedrig. So niedrig, dass der Gewinn bei einem Fehler auch schnell einmal ganz weg sein könne.
Stordis führte bisher vor allem Netzwerk- und Verkabelungsprodukte, und kann sein Angebot nun mit den Servern von Gateway ergänzen. Zu den vom HPC-Spezialisten vertretenen Herstellern gehören unter anderem Fujitsu (1 und 10 GbE-Switches), Myricom (10 GbE-Netzwerkkarten), Mellanox (Infiniband-Produkte), Qlogic (Infiniband- und Fiber-Channel-Produkte) oder Luxtera und W. L. Gore (Kabel). Der Distributor vertreibt strikt über Partner, ausser hin- und wieder bei Kabelnachbestellungen.
Wie bereits angetönt, möchte Jeffries die Geschäfte von Stordis in der Schweiz ausweiten. Betreut wird unser Land allerdings weiterhin vom Hauptsitz in Stuttgart aus. Die meisten Produkte sind dort laut Jeffries im Stordis-eigenen Lager vorhanden und können auch in der Schweiz auf den nächsten Arbeitstag hin geliefert werden. (Hans Jörg Maron)

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