Studerus setzt auf FTTH und Wireless

22. November 2012, 15:23
  • channel
  • studerus
  • fibre to the home
  • zyxel
image

Frank Studerus blickt auf ein passables Jahr zurück. Zu kämpfen hat sein Unternehmen mit dem Preiszerfall.

Frank Studerus blickt auf ein passables Jahr zurück. Zu kämpfen hat sein Unternehmen mit dem Preiszerfall.
Die Tendenz, dass es auf dem IT-Markt harzt, bemerkt auch Frank Studerus, CEO und Gründer der Schwerzenbacher Zyxel-Generalvertretung Studerus. Am Rande des heutigen Technology Forum 2012 (Tefo12) im grau in grau gehaltenen Neu-Oerlikon erklärt Studerus gegenüber inside-channels.ch, dass das Geschäftsjahr 2012 gleich ausfallen werde wie das Jahr 2011. Das Unternehmen kommuniziert die Zahlen zwar nicht genauer, man sei aber durchwegs zufrieden. Wann es wieder aufwärts geht, sei jedoch schwierig voraus zu sagen, so Studerus.
Die beiden Bereiche Wireless und Fibre-to-the-Home (FTTH) seien die hoffnungsvollsten Geschäftsfelder, so Studerus gegenüber inside-channels.ch. Wireless interessiere momentan alle, sowohl Private, KMU oder Grossunternehmen - Kunden erwarten kabelloses Internet. FTTH bringt grössere Bandbreite und benötigt deswegen neue Geräte. Beide Technologien ermöglichen Studerus somit, weitere Geräte im grossen Rahmen zu verkaufen.
Am meisten belastet Studerus zur Zeit der Preiszerfall, wie Studerus erklärt. Damit sitzt das Unternehmen im gleichen Boot wie der gesamte Schweizer Channel. Der Druck steigt laufend, mehr oder teurere Geräte zu verkaufen.
Roboter und iPhone-Hack
Der Hauptschauplatz am Tefo12 war jedoch bei den Vorträgen. Zum Beispiel erklärte der Senior Reseacher der ETH Zürich Markus Waibel dem vollen Saal, dass Roboter bereits in einigen Bereichen des menschlichen Lebens eingezogen sind: Zum Beispiel das Kühe melken, das Auto bauen, das Staubsaugen oder die militärische Hilfsmittel. Aber von einem Terminator oder R2D2 sei die Technologie noch weit entfernt - die Intelligenz der Geräte liege zur Zeit noch hinter einem dreijährigen Kind.
Danach haben die Anwesenden erfahren, dass eigentlich alle ein BlackBerry als Mobiltelefon besitzen sollten, so der Sicherheitsexperte Mark Semmler. An einer Livedemo hat er gezeigt, wie schnell man ein iPhone 4 hacken kann. Die Nachfolger seien jedoch nicht mehr so leicht zu knacken. (Linda von Burg)

Loading

Mehr zum Thema

image

Dritter Zukauf in drei Monaten: Infinigate übernimmt Distributor Starlink

Mit dem VAD aus Dubai will sich Infinigate die Region Mittlerer Osten und Afrika erschliessen und den Security-Bereich weiter ausbauen.

publiziert am 5.10.2022
image

Microsoft rollt neues Partner­programm aus

Migration in und Services um die Cloud stehen im Fokus des neuen Microsoft-Channel-Programms. ISVs werden im Laufe des Jahres nachgezogen.

publiziert am 5.10.2022
image

Nach Citrix-Tibco-Merger: Netscaler wird wieder unabhängiger

Das Gleiche scheint auch für Jaspersoft, Ibi und Sharefile zu gelten.

publiziert am 4.10.2022
image

Frédéric Weill übergibt OpenWT in neue Hände

Beim IT-Berater übernimmt Swisscom sämtliche Anteile. Anfang nächstes Jahr kommt mit Pierre Grydbeck ein neuer CEO.

publiziert am 3.10.2022