Studie: Freelancer sehen Datensicherheit und Cloud im Fokus

26. Juni 2018, 15:35
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Der IT-Personaldienstleister Gulp hat eine Studie zum Thema Freiberuflichkeit veröffentlicht und dazu im letzten Jahr Freelancer aus dem DACH-Raum befragt.

Der IT-Personaldienstleister Gulp hat eine Studie zum Thema Freiberuflichkeit veröffentlicht und dazu im letzten Jahr Freelancer aus dem DACH-Raum befragt.
Am meisten Geld verlangen Freelancer, die zwischen fünf und neun Jahren selbständig sind oder schon lange freiberuflich Arbeiten. Gulp erklärt dies bei der ersten Gruppe mit der Spezialisierung auf aktuelle Boom-Bereiche. Die langjährigen Freelancer hätten sich hingegen ein tiefes Expertenwissen aufgebaut, wobei die Kurve bei jenen, die über 25 Jahre selbständig sind, wieder nach unten weist.
Schwerpunkt der Studie waren die Löhne. Da aber nur gerade 3,2 Prozent der aktuellen Projekte der Befragten in der Schweiz durchgeführt werden und die Lohnstrukturen der DACH-Länder unterschiedlich sind, kann man über diesen Aspekt für die Schweiz nicht viel aus der Umfrage entnehmen.
Befragt danach, welches Spezialwissen immer wichtiger werde, welches also die genannten Boom-Bereiche sind, nannten 78,9 Prozent Datensicherheit, 76,4 Prozent Cloud, 72 Prozent Mobile Anwendungen und 68,1 Prozent Agile Projektmethoden. Alle Kategorien wurden häufiger genannt als im Vorjahr, wobei Cloud mit 17 Prozent am meisten zulegen konnte. Big Data stand zum erste Mal zur Auswahl und wurde von 68,2 Prozent der befragten Freelancer genannt.
Für die Studie wurden zwischen Mai und September 2017 1094 IT- und Engineering-Freelancer aus dem deutschsprachigen Raum befragt. Die 64-seitige Studie kann gegen Angabe von Berufsstatus und E-Mail-Adresse auf der Gulp-Website heruntergeladen werden. (ts)

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