Studie: Trends beim Finanzdatenmanagement

23. November 2010, 13:22
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Laut einer vom österreichischen Anbieter von Daten- und Risikomanagement-Lösungen AIM Software in Auftrag gegebenen Studie, an der sich 371 Finanzinstitute aus 51 Ländern beteiligten, arbeitet gegenwärtig etwas mehr als ein Drittel der Befragten an Projekten zur Weiterentwicklung oder Erweiterung ih

Laut einer vom österreichischen Anbieter von Daten- und Risikomanagement-Lösungen AIM Software in Auftrag gegebenen Studie, an der sich 371 Finanzinstitute aus 51 Ländern beteiligten, arbeitet gegenwärtig etwas mehr als ein Drittel der Befragten an Projekten zur Weiterentwicklung oder Erweiterung ihrer Datenmanagementsysteme. Die Hauptmotivation für solche Projekte sind die Senkung von Fehlerquoten (76 Prozent aller Antworten), die Reduktion der Kosten (66 Prozent) sowie verbessertes Risikomanagement (53 Prozent).
Bei den konkreten Projekten scheint dabei die automatisierte Erfassung und Verarbeitung von "Corporate Actions" beziehungsweise "Kapitalereignissen" ein grosses Bedürfnis zu sein. Rund ein Drittel der Befragten erklärte, dass sie in diesen Bereich investieren wollen. Corporate Actions sind Massnahmen von Aktiengesellschaften, welche die Kapital- und Stimmrechtsanteile von Aktionären beeinflussen, beispielsweise Veränderungen des Grundkapitals, der Aktien- und Stimmrechtsstruktur und ähnliches. Laut AIM ist der Automatisierungsgrad bei der Verarbeitung solcher Daten bei Finanzinstituten gegenwärtig noch relativ gering.
Ebenfalls ein Ziel vieler Projekte ist laut AIM die Erstellung einer zentralen Datenbank beziehungsweise einer "Golden Copy" zur vereinfachten Verwaltung von Referenzdaten. 2007 haben 38 Prozent der Finanzinstitute eine solche Lösung verwendet, mittlerweile seien es bereits 52 Prozent, Tendenz weiter zunehmend. (hjm)

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