Sun preiskämpferisch gegen Dell und Co.

12. September 2005 um 16:42
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Sun enthüllt "Galaxy"-Server.

Sun enthüllt "Galaxy"-Server.
Sun hat heute offiziell die ersten Mitglieder seiner neuen, unter dem Codenamen "Galaxy" laufenden Opteron-basierten Server vorgestellt. Mit diesen neuen Server-Modellen hofft Sun, sich in Zukunft ein deutlich grösseres Stück des "x64"-Servermarkts abschneiden zu können. (Mit x64 bezeichnet Sun den Markt für x86-Standardserver mit 64-Bit-CPUs).
Sun-Mitgründer Andy Bechtolsheim hat das Design dieser neuen Server, über die schon in den letzten Wochen einiges an die Presse drang, stark mitgeprägt. Sie sollen die Sun-üblichen Eigenheiten wie Verlässlichkeit und besondere Management-Features mit einem absolut konkurrenzfähigen Preis-Leistungsverhältnis verbinden. In seiner ersten Marketing-Welle tritt Sun explizit vor allem gegen Dell an: Die neuen Server, so Sun, bräuchten zwei Drittel weniger Strom, seien anderthalb mal so schnell und würden halb so viel kosten wie ein ähnlich ausgerüsteter Dell-Server.
Die heute vorgestellten Modelle sind das Einsteiger-Modell Sun Fire X2100 mit einem CPU-Sockel und sowie die Modelle Sun Fire X4100 und Sun Fire X4200 mit je zwei CPUs, die mit Dual-Core-Opterons von AMD ausgerüstet werden können. Das Einsteigermodell ist schon ab 745 Dollar zu haben (AMD Opteron Modell 146, 512 MB RAM), die beiden anderen Modelle kosten in der Grundausrüstung 2195 respektive 2595 Dollar. (AMD Opteron 248, 1 GB RAM, eine Stromversorgung und ein Ersatz-Prozessor). Bei etwas üppigerer Ausrüstung kommt man aber auch schnell in andere Preisbereiche: Der Sun Fire x4100 mit 2 Opteron 280-CPUs, 16 GB DDR1 RAM, 72 GB-Harddisk und Solaris 10 kostet zum Beispiel 14825 Dollar. Diese Konfiguration verwendete Sun für den oben genannten Preis/Leistungsvergleich mit einem Dell-Server (Dell PowerEdge 6850, 4xIntel Xeon 3.33GHz, 1MB L2, 8MB L3, 16GB DDR2, 36GB disk,, MS Windows). (hjm)

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