Sunrise leidet unter Preiskampf

23. Mai 2013, 08:39
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Der Schweizer Telco Sunrise musste im ersten Quartal einen Umsatzrückgang hinnehmen.

Der Schweizer Telco Sunrise musste im ersten Quartal einen Umsatzrückgang hinnehmen. Das Unternehmen setzte im Vorjahresquartal 509,3 Millionen Franken um, in diesem 486,5 Millionen - das entspricht einem Minus von 4,5 Prozent. Gleichzeitig sank das operative Ergebnis (EBITDA) von 152 Millionen auf 141,2 Millionen Franken um 7,1 Prozent.
"Das gebremste Wachstum im ersten Quartal 2013 ist in erster Linie auf die Preissenkungen im Mobile-Postpaid-Segment und auf das zunehmend härtere Marktumfeld zurückzuführen," erklärt Sunrise-CEO Libor Voncina. Demnach konnte der Postpaid-Kunden-Zuwachs von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Auswirkungen der Preissenkungen nicht kompensieren.
Nach etwas mehr als einem Jahr nach dem Start des digitalen Fernsehangebots Sunrise TV sollen rund 50'000 Kunden diesen Dienst nutzen.
Im ersten Quartal 2013 investierte Sunrise 38,8 Millionen Franken in den Ausbau der Festnetz- und Mobilfunkinfrastruktur, ein Plus von 48,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zu den wichtigsten Investitionsbereichen gehören die landesweite Einführung des UMTS900-Standards und die Einführung des LTE-Netzes an 19 Standorten in der Schweiz bis Ende 2013. Innerhalb der nächsten zwei Jahre will Sunrise insgesamt mehr als 500 Millionen Franken in die Netzinfrastruktur investieren. (lvb)

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