Sunrise steigert Gewinn massiv

13. August 2010, 10:06
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Während der Mobil- und Festnetzumsatz steigt, sinken die Umsätze im Bereich Internet.

Während der Mobil- und Festnetzumsatz steigt, sinken die Umsätze im Bereich Internet.
Der Schweizer Telekommunikationsanbieter Sunrise konnte das erste Halbjahr 2010 mit einer mit einer markanten Gewinnsprung beenden. Dieser stieg um 52,6 Prozent auf 116 Millionen Franken, während der Umsatz lediglich um 2,2 Prozent auf 995 Millionen Franken zulegte. Das operative Ergebnis (EBITDA) konnte um 15,4 Prozent auf 277 Millionen Franken erhöht werden. Allerdings sind darin Sondereffekte in der Höhe von 27,8 Prozent enthalten, die aus dem "Verkauf von Anlagen wie zum Beispiel Mobilfunkantennen", wie Sunrise-Finanzchef Christian Hütwohl heute morgen an einer Pressekonferenz sagte. Auffällig ist allerdings ein Rückgang des Umsatzes im Bereich Internetdienste um 3,3 Prozent von 92 Millionen auf 89 Millionen Franken.
Insgesamt konnte Sunrise die Kundenbasis im Vergleich zur ersten Hälfte des Vorjahres um 0,7 Prozent auf 2,86 Millionen Kunden ausbauen, wie das Unternehmen mitteilt. Mit einem Wachstum von 3 Prozent oder 82'000 Personen war das Wachstum im Mobilfunk-Segment am stärksten, wo inzwischen rund 1,9 Millionen Kunden bedient werden. Sunrise, das mit der Lancierung des iPhone 4 erstmals ein Smartphone aus dem Hause Apple vertreiben darf, habe in den ersten zwei Wochen nach dem Launch bereits 12'000 Kunden ein iPhone der vierten Generation abgeben können.
Jugendangebot in Kooperation mit MTV
Zusammen mit dem Fernsehsender Music Television (MTV) lanciert Sunrise am 6. September ein Angebot für Jugendliche unter 26 Jahren. Das Paket umfasst neben zwei Mobilfunkabos auch ein ADSL-Internet-Angebot ohne Festnetztelefonie. Während das Paket "MTV mobile next" für 29 Franken Monatsgebühr einen unbegrenzten SMS-Versand und Flatrate-Internet-Zugang sowie kostenloses Telefonieren auf dem Sunrise-Mobilenetz beinhaltet, enthält das günstigere Abo "MTV mobile now" für 15 Franken monatlich 100 Gratis-SMS. (Thomas Bruehwiler)

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