Sunrise: Tritt Peter Kurer nun doch ab?

12. Dezember 2019, 15:19
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Nach der geplatzten Übernahme von UPC wackelt der Stuhl des Sunrise-Präsidenten Peter Kurer.

Nach der geplatzten Übernahme von UPC wackelt der Stuhl des Sunrise-Präsidenten Peter Kurer. Dies ist die einhellige Meinung hiesiger Medien.
Die 'Handelszeitung' glaubt zu wissen, dass Kurer sich an der Generalversammlung des Telekom-Konzerns Anfang April 2020 nicht mehr zur Wiederwahl stellen werde.
Damit würde die treibende Kraft hinter der Übernahme-Idee offiziell freiwillig abtreten. Von freiwilligem oder unfreiwilligem Abgang will Kurer selbst nichts wissen. "Ich habe darüber noch keine Entscheidung getroffen," antwortet er auf die Frage der 'Handelszeitung'.
Offenbar haben Sunrise und Kurer noch keine Lösung gefunden, die "gesichtswahrend" für alle Beteiligten sei.
Die Zeitung hatte bereits früher Kurers Abtreten gefordert.
Sunrise sagte im Oktober die ausserordentliche GV zur Milliardentransaktion kurzfristig ab. Der Grund: Es wurde deutlich, dass Kurers Übernahmevorhaben keine Mehrheit überzeugen würde.
Der 70-jährige Wirtschaftsanwalt Kurer ist seit 2016 Verwaltungsratspräsident von Sunrise. Er war auch beim Swissair-Grounding und bei der UBS-Rettung mit Staatsgeldern involviert, was seine Karriere allerdings nicht behinderte. (mag)

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