Sunrise-UPC-Mitarbeitende erhalten mehr Geld

13. Juli 2021, 13:45
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Ein neuer Gesamtarbeitsvertrag soll besonders Homeoffice berücksichtigen und sieht mehr Lohn vor. Die Gewerkschaft Syndicom zeigt sich erfreut.

Nach der Übernahme von Sunrise durch das UPC-Mutterunternehmen Liberty Global werden kräftig Stellen abgebaut: Bis Ende 2022 sollen 600 Jobs wegfallen, was in rund 450 Entlassungen resultieren soll. Für die verbleibenden Angestellten gibt es indes gute Neuigkeiten: Sunrise UPC und die Gewerkschaft Syndicom haben einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) ausgehandelt, der eine um 1,8% höhere Lohnsumme für die Jahre 2021 und 2022 vorsieht.
Der GAV gilt für die nächsten 3 Jahre und sieht eine Vereinheitlichung der Anstellungsbedingungen beider Fusionspartner vor. Die bisherigen Verträge von UPC und Sunrise seinen teilweise erheblich voneinander abgewichen, erklärt Giorgio Pardini, Leiter Sektor ICT bei Syndicom, auf Anfrage. Er ergänzt: "Wir sind erfreut, dass der neue GAV in keinem Punkt eine Verschlechterung zu einem der beiden vorherigen Verträge bedeutet."
Der GAV soll das selbstständige Zeitmanagement sowie das selbstbestimmte Arbeiten unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen regeln, wie die Gewerkschaft und Sunrise UPC in einer gemeinsamen Mitteilung festhalten. Insbesondere das Bedürfnis nach Homeoffice, sei berücksichtigt worden, freut sich Pardini.
Auch Seitens Sunrise UPC zeigt man sich zufrieden. "Die neue, einheitliche Lohnstruktur und der neue GAV sind bedeutend für unser neues, gemeinsames Unternehmen und unterstützt unsere Ambition als modernster Arbeitgeber der Schweiz", wird CEO André Krause in der Mitteilung zitiert. Die Mitarbeitenden erhalten auf den 1. Januar 2022 ihre neuen Arbeitsverträge.

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