Sunrise verlängert Outsourcing-Vertrag mit Alcatel-Lucent - um zwei Monate

29. Februar 2012, 09:51
  • telco
  • sunrise
  • ericsson
  • huawei
image

Im August vergangenen Jahres hatte der zweitgrösste Schweizer Telco Sunrise überraschenderweise --http://www.

Im August vergangenen Jahres hatte der zweitgrösste Schweizer Telco Sunrise überraschenderweise den Outsourcing-Vertrag mit dem Netz-Betreiber Alcatel-Lucent gekündigt, doch es kam bis heute noch nicht dazu.
Kürzlich hat Sunrise nun den Vertrag mit Alcatel-Lucent bis Ende April 2012 verlängert, wie Sunrise-Sprecher Tobias Kistner zu inside-it.ch sagt. Sunrise braucht also offenbar noch etwas mehr Zeit.
Nach eigenen Angaben ist Sunrise "mit einem bevorzugten Partner" in Verhandlungen. Ob es sich dabei um den Marktführer Ericsson oder - eher unwahrscheinlich - um den kriselnden Telco-Ausrüster Nokia Siemens oder etwa um Huawei handelt, sagt Sunrise nicht. Nicht auszuschliessen ist, dass Sunrise auch künftig bei Alcatel-Lucent bleibt, dann allerdings mit besseren Konditionen.
Bei dem potenziell lukrativen Outsourcing-Vertrag geht es um den Bau, Betrieb und die Wartung des Mobilfunk-, Daten- und Festnetzes. Der 2008 mit Alcatel-Lucent eingegangene Vertrag mit einer Laufzeit von sieben Jahren hatte einen Wert von rund einer halben Milliarde Franken. (Maurizio Minetti)

Loading

Mehr zum Thema

image

Talkeasy Schweiz wird liquidiert

Am 14. Dezember 2022 wurde Talkeasy aufgelöst. Der Schweizer Telco war für seine aggressive Kundenbindung bekannt.

publiziert am 27.1.2023
image

Sunrise will nicht freiwillig auf Huawei verzichten

Ohne politischen Druck werde man nicht auf die Mobilfunktechnologie des chinesischen Anbieters verzichten, sagte der CEO der Muttergesellschaft.

publiziert am 26.1.2023
image

WWZ übernimmt Databaar

Dabei gehe es um eine geordnete Nachfolgeregelung, sagt der Chef des bisherigen Databaar-Betreibers Stadtantennen AG.

publiziert am 10.1.2023 1
image

Auch Salt stellt MMS-Dienst ein

Nach Swisscom stellt auch das Telekomunternehmen Salt seinen MMS-Dienst ein. Für das Versenden von Fotos und Videos über das Mobilfunknetz gibt es mittlerweile viel beliebtere Alternativen.

publiziert am 9.1.2023