Sunrise zur 5G-Auktion: "Wir klagen nötigenfalls"

27. September 2018, 12:33
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Sunrise bekräftigt im Vorfeld der anstehenden 5G-Auktion frühere Drohungen.

Sunrise bekräftigt im Vorfeld der anstehenden 5G-Auktion frühere Drohungen. "Nötigenfalls wehren wir uns mit einer Klage dagegen", sagte Finanzchef André Krause im Interview mit der Nachrichtenagentur 'awp'. Diese Drohung steht nach entsprechenden Aussagen von Konzernchef Olaf Swantee vom Frühling im Raum.
Die Auktionsregeln führen laut dem Sunrise-CFO dazu, dass nur zwei der drei Anbieter eine Frequenzausstattung ersteigern können, die eine flächendeckende Versorgung ermögliche. "Das schädigt den Wettbewerb", so Krause.
Die Auktion findet im kommenden Januar statt, alle Telcos sind unzufrieden. Sunrise gehen vorgesehene Bietbeschränkungen zu wenig weit. Auch Salt sieht dies so und drohte bereits mit einem Rekurs vor dem Bundesverwaltungsgericht. Swisscom hingegen kritisiert die Beschränkungen als zu weitreichend, weil man damit gemessen an der eigenen Marktstellung zu wenig vom Kuchen abbekomme. (ts/sda)

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