Super-UMTS ab 2009?

5. Januar 2005, 13:43
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26 Unternehmen aus der Telekom- und Telekom-Ausrüsterbranche, darunter zum Beispiel Vodafone, NTT DoCoMo, Siemens, Qualcomm, Lucent und Motorola, haben sich darüber geeinigt, die Entwicklung einer neuen Technologie einzuleiten, welche die Netzwerke der dritten Generation dereinst ablösen soll.

26 Unternehmen aus der Telekom- und Telekom-Ausrüsterbranche, darunter zum Beispiel Vodafone, NTT DoCoMo, Siemens, Qualcomm, Lucent und Motorola, haben sich darüber geeinigt, die Entwicklung einer neuen Technologie einzuleiten, welche die Netzwerke der dritten Generation dereinst ablösen soll. Die modernen 3G-Netzwerke, deren Inbetriebnahme gegenwärtig in Europa, Asien und den USA im Gange ist, benutzen entweder die UMTS- oder die EV-DO-Technologie. (EV-DO wird zum Beispiel von Verizon in den USA eingesetzt.)
Die Nachfolgetechnologie soll unter dem vorläufigen Namen "Super 3G" entwickelt werden. Angestrebt wird eine maximale Datentransfergeschwindigkeit von rund 100 Mbit/s. Damit wäre die nächste Generation etwa zehnmal schneller, als der höchste mit UMTS erreichbare Wert.
Der Zeitplan, auf den sich die Unternehmen geeinigt haben, sieht vor, dass bis 2006 Vorstudien betrieben werden sollen. Bis Mitte 2007 sollen die ersten Spezifikationen entwickelt werden. Falls der Zeitplan eingehalten wird, könnten die ersten Infrastrukturprodukte bis 2009 erhältlich werden. NTT DoCoMo, so heisst es, will bereits 2009 ein Super 3G-Netzwerk in Japan in betrieb nehmen. (hjm)

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