Suse will schon bald an die Börse

15. März 2021, 14:23
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Mit dem Börsengang noch vor dem Sommer strebt Suse eine Bewertung von 7 bis 8 Milliarden Euro an.

Der Open-Source-Anbieter Suse strebt noch vor dem Sommer einen Börsengang an. Dies berichteten zunächst 'ZDnet' und 'Reuters' mit Berufung auf mit der Angelegenheit betraute Personen. Mittlerweile seien die Gerüchte bestätigt worden, schreibt 'ZDnet'.
Demnach soll der Börsengang in Europa den Anbieter von Enterprise-Software mit zwischen 7 und 8 Milliarden Euro bewerten. Berichte darüber, dass der Finanzinvestor EQT Suse an die Börse bringen will, gibt es bereits seit einigen Monaten. EQT habe nun die Vorbereitungen für den Deal intensiviert, so 'Reuters', der Börsengang soll "voraussichtlich im Mai" über die Bühne gehen.
Suse war 1992 gegründet worden. Die Beteiligungsgesellschaft EQT hatte das Softwareunternehmen im Juli 2018 für rund 2,5 Milliarden Euro übernommen
Unter dem Dach der schwedischen Investmentgesellschaft EQT hat Suse sein Geschäftsmodell erweitert und ist stark gewachsen – auch durch die Übernahme von Rancher Labs. Für den Kubernetes-Spezialisten soll Suse 600 Millionen Dollar gezahlt haben
Laut den Quartalsergebnissen, die im Dezember publiziert wurden, ist der jährliche Auftragswert (Annual Contract Value, ACV) zweistellig gewachsen, im Cloud-Bereich betrug das Wachstum 87%. Die Geschäfte mit einem Umfang von mehr als 1 Million US-Dollar haben demnach um 21% zugelegt.
Man wolle sich weiterhin auf Wachstum und Expansion konzentrieren, sowohl organisch als auch durch potenzielle Übernahmen, so Suse in der Mitteilung vom Dezember. Zuvor sagte CEO Melissa Di Donato gegenüber 'Silicon Angle', dass das Unternehmen bis 2023 seinen Umsatz auf 1 Milliarde Dollar verdoppeln möchte. 

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