Swica vor Migration auf 'Swiss Health Platform'

30. März 2009, 09:55
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Eineinhalb Jahre nachdem die kleine Krankenkasse Xundheit auf Centris' 'SHP' migrierte, sollen nun auch grössere und komplexere Kassen auf das neue System wechseln.

Eineinhalb Jahre nachdem die kleine Krankenkasse Xundheit auf Centris' 'SHP' migrierte, sollen nun auch grössere und komplexere Kassen auf das neue System wechseln.
Diesen Sommer soll die Krankenkasse Swica auf die Version 2 der 'Swiss Health Platform' (SHP) migrieren. Damit wird Swica der zweite Kunde sein, der auf die neue Krankenkassenlösung des spezialisierten Dienstleisters Centris wechselt. Freuen kann sich darüber insbesondere auch der Hardware-Lieferant Hewlett-Packard, denn 'SHP' läuft auf den 'Infinity' Servern und 'EVA'-Speicherlösungen von HP. Bisher hatte Centris für Swica (und andere Krankenkassenkunden) eine Verwaltungslösung auf einem Grossrechner betrieben.
Unter dem Namen SHP vermarktet das Krankenkassen-Rechenzentrum Centris eine Krankenkassen-Lösung, die auf Software von Adcubum ('Syrius') und Systemintegrations-Leistungen von CSC basiert.
SHP Release 2 mit Funktionen für Unfallversicherer
SWICA wird nach der relativ kleinen Kasse Xundheit erst die zweite Krankenkasse sein, die auf die 'Swiss Health Platform' von CSC und Centris migriert. Man habe das Swica-Projekt gleich nach dem Pilotprojekt mit Xundheit gestart, so Centris-Chef Patrick Progin auf Anfrage. Die lange Dauer des Projekts erklärt Progin damit, dass für die (wesentlich grössere) Swica auch das Unfallversichericherungsgeschäft in der Lösung abgebildet werden musste.
Zudem, so Progin zu inside-it.ch, wurde die 'Swiss Health Plattform' bei der Entwicklung der zweiten Version zusätzlich mit nicht geplanten Funktionalitäten, die in Software-Projekten so beliebten wie gefürchteten "change requests", erweitert.
Nun sollte die Migrationswelle der bei Centris angeschlossenen Krankenkassen auf die moderne Lösung aber in Gang kommen. Simulationen für Swica seien im März gestartet worden, die Migration der produktiven Daten ist dann für "diesen Sommer" geplant. Später wollen dann gemäss Progin sämtliche Centris-Kunden, die ihr zentrales Informatiksystem beim Rechenzentrums-Dienstleister laufen haben, auf die neue Software-Plattform migrieren. (Christoph Hugenschmidt)

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