Swico setzt sich für Personenfreizügigkeit ein

20. Januar 2009, 15:08
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Die Personenfreizügigkeit darf nicht aufs Spiel gesetzt werden, findet der IT-Anbieterverband und sein Präsident Andreas Knöpfli.

Die Personenfreizügigkeit darf nicht aufs Spiel gesetzt werden, findet der IT-Anbieterverband und sein Präsident Andreas Knöpfli.
Swico, der Anbieterverband der Schweizer ICT-Branche, setzt sich in einem Statement für die Weiterführung der Personenfreizügigkeit mit der EU ein. Er fordert die Stimmberechtigten dazu auf, am 8. Februar 2009 ein Ja für die Weiterführung und den Ausbau der bisherigen bilateralen Abkommen mit der EU in die Urnen zu legen.
"Bei einer Ablehnung würden nicht nur die Personenfreizügigkeit, sondern auch die bestehenden Abkommen aufs Spiel gesetzt", meint dazu Andreas Knöpfli (Foto), Präsident des Swico. "Das darf nicht sein. Die heutigen, gut funktionierenden Vereinbarungen sind das absolute Minimum dessen, was unsere Wirtschaft braucht. Weniger können wir uns nicht leisten."
Die Personenfreizügigkeit sei für die ICT-Branche speziell von Bedeutung, glaubt der Verband, einerseits um die Schweizer Anbieter zu stärken, andereseits um ausländische Firmen dazu zu bewegen, in der Schweiz Niederlassungen anzusiedeln. "Der ICT-Standort Schweiz wurde besonders in jüngster Zeit durch den Ausbau der lokalen Aktivitäten global verankerter Unternehmen gestärkt. Dies wäre ohne die Bilateralen I nicht möglich gewesen. Denn im Informatikbereich ist es essentiell, die besten Talente in der Schweiz zu beschäftigen, unabhängig von ihrer Nationalität", so der Verband in seinem Statement. (Hans Jörg Maron)

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