Swiss Entrepreneur Foundation startet mit 190 Millionen Franken

2. Juli 2019, 09:24
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Der im vergangenen Februar von der Stiftung "Swiss Entrepreneurs Foundation" lancierte Startup-Fonds hat in einer ersten Geldsammelphase 190 Millionen Franken zusammenbekommen.

Der im vergangenen Februar von der Stiftung "Swiss Entrepreneurs Foundation" lancierte Startup-Fonds hat in einer ersten Geldsammelphase 190 Millionen Franken zusammenbekommen. Damit beginnt der Fonds ab August in Schweizer Jungunternehmen und innovative KMU in der Wachstumsphase zu investieren.
Die 190 Millionen Franken stammten vom Versicherer Mobiliar (76 Millionen Franken), von Pensionskassen und qualifizierten privaten Anlegern, teilte die Stiftung in einem Communiqué mit. Auch UBS und CS sind an Bord. Die beiden Grossbanken hatten bei der Gründung des Fonds im Juli 2017 200 bis 300 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Bei Abschluss des Bewilligungsverfahrens wollte man mindestens 250 Millionen Franken gesammelt haben.
Die von Privatwirtschaft und Politik getragene Swiss Entrepreneurs Foundation war im Dezember 2017 unter dem Patronat des damaligen Bundesrats Johann Schneider-Ammann ins Leben gerufen worden, um die "Herausforderungen für den Innovations- und Startup-Standort Schweiz" anzugehen.
Die Stiftung mit Sitz in Bern steht seit Anfang 2019 unter dem Patronat von Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Johann Schneider-Ammann bleibt als Ehrenpräsident der Stiftung verbunden. Im Stiftungsrat sitzen neben UBS-, CS- und Mobiliar-Managern unter anderem FDP-Ständerat Ruedi Noser, Swisscom-Chef Urs Schaeppi und EPFL-Präsident Martin Vetterli.
Von den 190 Millionen sollen konkret rund 120 Millionen in das breite Ökosystem für Startups und innovative KMUs via Investitionen in bestehende Fonds (Fund-of-Funds-Ansatz) fliessen, wie es weiter hiess. Investitionen von maximal 70 Millionen tätigt der Fonds mittels Direktinvestitionen in ausgewählte Unternehmen, die einen Finanzierungsbedarf zwischen 5 und 15 Millionen Franken haben. Die Unternehmen müssen ihren Hauptsitz oder einen signifikanten Anteil ihrer Wertschöpfung in der Schweiz haben und eine internationale Strategie verfolgen.
Die für den Fonds Verantwortlichen zeigten sich laut Communiqué mit dem Fortschritt sehr zufrieden und vom grossen Interesse am Fonds positiv überrascht. Das Fundraising werde in den nächsten Monaten fortgesetzt, um das Ziel von 500 Millionen Franken zu erreichen. (Keystone-sda/ts)

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