Swiss Tecladies startet mit über 90 Mädchen

15. September 2020, 13:48
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Das MINT-Förderprogramm der SATW wurde aufgrund der grossen Nachfrage ausgebaut.

Swiss Tecladies, das MINT-Förderprogramm der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW), ist gestartet. Die 13- bis 16-jährigen Teilnehmerinnen werden nun über neun Monate Workshops und Events besuchen und dabei jeweils persönlich von einer Fachfrau begleitet. Auf dem Programm stehen über 25 Betriebsbesichtigungen und Workshops bei namhaften Firmen und Hochschulen, darunter IBM, Logitech, Credit Suisse und die ETHs.
Die 93 Mädchen aus der Deutsch- und Westschweiz haben sich in einer Online-Challenge qualifiziert. "Wir möchten so viele Mädchen wie möglich fördern", sagte SATW-Kommunikations-Managerin Ester Elices auf Nachfrage von inside-it.ch.
Beat Schuler, Leiter Nachwuchsförderung bei der SATW, hatte schon im Vorfeld betont, dass die zweite Ausgabe des Programms wohl deutlich grösser sein werde als die erste. "Aufgrund der hohen Nachfrage planen wir, mehr als die ursprünglich geplanten 60 Mädchen zum Programm zuzulassen", erklärte er Mitte Juni. 
Das Programm war im März 2020 lanciert worden. Der Zuspruch war riesig: Knapp 5000 Personen nahmen teil, darunter rund 400 Mädchen, die auch Interesse für die nächste Phase des Programms – das Mentoring – signalisiert hatten.
"Wir freuen uns sehr, dass wir trotz dieser sehr aussergewöhnlichen Zeit 93 Mädchen und ebenso viele Fachfrauen gewonnen haben, um am Programm teilzunehmen", lässt sich Schuler zitieren. Mentorinnen und Geförderte wurden in einem Kick-off Event aufgrund der Pandemie erstmal virtuell zusammengeführt. 
Die Mentorinnen sind Spezialistinnen aus verschiedenen Technik- und Informatikbereichen. "Zahlreiche Studien zeigen, dass Rollenbilder entscheidend sind bei der Berufswahl, insbesondere bei Mädchen", so Schuler.

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