Swisscom Business Awards für Galliker und Nord Stream

7. September 2012, 09:26
  • politik & wirtschaft
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Im Rahmen der fünften Swiss dialogue Arena in Zürich wurden die dritten Swisscom Business Awards vergeben.

Im Rahmen der fünften Swiss dialogue Arena in Zürich wurden die dritten Swisscom Business Awards vergeben. Gewonnen hat, aus den insgesamt sechs Finalisten, in der Kategorie "Mobilität" das Unternehmen Galliker Transport, der Award für "Effizient zusammenarbeiten" konnte Nord Stream für sich entschieden - beide Unternehmen erhalten Swisscom-Dienstleistungen im Wert von je 25'000 Franken. Die Jury habe nach den Kriterien nachweisbarer Business-Nutzen, Prozess- und Produktinnovation, ökologische Nachhaltigkeit sowie Technologie beurteilt, so Swisscom in der Pressemitteilung.
Laut dem Telco konnte Galliker überzeugen, da die mobile Transportlösung für die Lastwagen über einen sicheren mobilen Zugang mit dem Firmennetzwerk kommunizieren. Es sei das erste Unternehmen der Schweiz, das die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) mobil verrechne. Ausserdem umfasse die Lösung noch GPS zur Lokalisierung, elektronische Ladelisten sowie die Auftragsquittierung und automatische Rechnungsstellung.
Nord Stream, Gewinner des Awards "Effizient zusammenarbeiten", betreibt zwei Gaspipelines quer durch die Ostsee. Laut Swisscom überwacht Nord Stream mit den Steuerungszentralen in der Schweiz über zwei Kopfstationen in Russland und Deutschland die Daten der Maschinen und Sensoren rund um die Uhr. Ein mögliches Leck soll damit erkannt werden und Zugänge zur Pipeline sofort geschlossen werden können. Durch zwei redundante, geografisch getrennte Glasfaserverbindungen zu den Steuerungszentralen sollte selbst beim Totalausfall einer Leitung die Übertragung der Daten immer noch gewährleistet sein. Als dritte Absicherung werden die Daten zusätzlich per Satellitenverbindung übertragen, so Swisscom. (lvb)
Bildlegende, v.l.n.r.: Peter Buchele, Fabian Studer (Galliker Transport), Christa Rigozzi (Ex-Miss-Schweiz), Markus Stief, Martin Mans (Nord Stream)

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