Swisscom-Chef unzufrieden mit Tapit

3. Dezember 2014, 11:25
image

Swisscom ist mit der Entwicklung des Smartphone-Bezahlsystems Tapit, das im Sommer zusammen mit Sunrise und Orange lanciert wurde, nicht zufrieden.

Swisscom ist mit der Entwicklung des Smartphone-Bezahlsystems Tapit, das im Sommer zusammen mit Sunrise und Orange lanciert wurde, nicht zufrieden. Swisscom-Chef Urs Schaeppi wollte zwar keine Zahlen nennen, machte aber klar, dass die Entwicklung enttäuschend ausfiel.
"Wir sehen, wie träge die Systeme in der Schweiz funktionieren", sagte Schaeppi am Mittwoch an der Branchentagung "Telekommarkt Schweiz" des Euroforums in Rüschlikon. "Ich finde es sehr schade, dass wir keine Schweizer Lösung in diesem Bereich finden", sagte er in Anspielung auf das kürzlich von PostFinance angekündigte Konkurrenzprodukt. "Das wird dazu führen, dass wir am Schluss wahrscheinlich eine amerikanische Lösung haben."
Angesprochen auf die generelle Marktdominanz von Swisscom verwies Schaeppi auf die rasanten technologischen Entwicklungen. "Die Karten werden wegen der Digitalisierung der Welt komplett neu gemischt." Die Swisscom müsse sich so aufstellen, dass auch in einem immer stärker internetbasierten Umfeld Erträge erwirtschaftet werden können. "In fünf bis zehn Jahren wird Swisscom völlig anders aussehen als heute", sagte Schaeppi. (sda/mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Vor 52 Jahren: Computermaus wird patentiert

Das Prinzip der Maus ist bis heute gleich geblieben. Verändert haben sich nur Nuancen.

publiziert am 18.11.2022
image

Swisscom bricht Verhandlungen ab: Müssen 160 Spitäler bald wieder per Papier abrechnen?

Heute können Spitäler elektronisch mit Versicherern und Kantonen abrechnen. Aber wie lange noch? Swisscom Health hat die Verhandlungen mit dem Dienstleister Medidata einseitig abgebrochen.

publiziert am 17.11.2022 1
image

Zürcher Gemeinden suchen RZ für Steuersoftware Nest

Rund 50 Zürcher Gemeinden wollen ihre Steuersoftware in ein gemeinsames RZ migrieren und zentralisieren.

publiziert am 14.11.2022
image

Weiteres Eingeständnis von Google bei Store-Gebühren

Erste Anbieter wie Spotify können die Abo-Kosten direkt in ihren Android-Apps in Rechnung stellen. Dadurch sinken die Abgaben an Google.

publiziert am 11.11.2022