Swisscom dockt Finnova an Avaloq an

15. Juli 2015, 11:29
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Die "Avaloq-Bank" AKB bezieht Valorendaten vom Swisscom-Verarbeitungscenter, das Finnova benützt.

Die "Avaloq-Bank" AKB bezieht Valorendaten vom Swisscom-Verarbeitungscenter, das Finnova benützt.
Die Aargauische Kantonalbank (AKB) bezieht ihre Valorendaten seit Juli 2015 vom Swisscom Verarbeitungscenter. Die Swisscom-Lösung basiert auf einer Finnova-Software und die Kantonalbank arbeitet mit einem Avaloq-System.
Technisch bedeutet das, dass Swisscom die Bankenlösung Avaloq der Kantonalbank per Adapter an die Verarbeitungsplattform von Swisscom angeschlossen hat, die wiederum auf der Finnova-Banking-Software basiert. Durch den Avaloq-Finnova-Adapter sei keine Migration nötig, wie der Telco mitteilt. Der Adapter sei von Swisscom in enger Zusammenarbeit mit dem Partner Finnova entwickelt worden.
Die Outsourcing-Lösung senke die Kosten für die Bewirtschaftung der Valorendaten. "Wir profitieren mit der Lösung von Einsparungen von rund 25 Prozent gegenüber dem bisherigen Modell", so der Leiter Services & Logistik bei der AKB.
Über den Adapter können Avaloq-Banken künftig weitere Services ohne Migration beziehen. Als Beispiel nennt Swisscom den Zahlungsverkehr, den etwa die Zürcher Kantonalbank ab dem kommenden Herbst über Swisscom abwickeln werde. (kjo)

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