Swisscom lanciert "Managed-PC-Angebot"

14. November 2018, 15:49
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Der Telekom-Anbieter will zu einer immer grösseren Gefahr für den Schweizer ICT-Channel werden.

Der Telekom-Anbieter will zu einer immer grösseren Gefahr für den Schweizer ICT-Channel werden.
Swisscom lanciert heute ein neues Angebot: "Smart Workplace". Das Angebot richtet sich ausschliesslich an Geschäftskunden und wird direkt von Swisscom-Enterprise vertrieben.
"Smart Workplace" umfasst Windows 10, Office 365 und das Management der entsprechenden PCs und Notebooks. Kunden können die Geräte von Swisscom beziehen aber auch selbst beisteuern, so Sebastian Zolg in einem kurzen Telefongespräch mit inside-channels.ch. Zolg ist Product Owner Smart Workplace bei Swisscom. Auch können Kunden zusätzliche Software, wie etwa ERP-Clients oder CAD-Software von Swisscom installieren lassen.
Die Benützer sollen die Geräte mit Hilfe eines "digitalen Assistenten" von Swisscom selbst einrichten. Der Chatbot wurde unter Verwendung von Microsofts Bot Framework und Microsoft Cognitive Services von Swisscom selbst entwickelt, so Zolg.
Swisscom liefert bei Bedarf auch die Hardware. Angeboten werden Produkte der "üblichen Verdächtigen" HP, Dell, Microsoft und Lenovo. Die Preise werden pro Benutzer und Monat verrechnet. Swisscom nennt einen Startpreis von 39 Franken pro Monat und User.
Mit "Smart Workplace" will man Firmen aller Grössen ansprechen, sagt Zolg. Angepeilt werden beispielsweise auch Grossfirmen, die einzelne Gruppen im Ausland ausrüsten müssen.
"Zufrieden mit Smart ICT"
Mit dem vor einem Jahr lancierten Angebot "Smart ICT" hat "Smart Workplace" ausser dem Namen nichts gemeinsam. Denn "Smart ICT" ist ein Komplettpaket inklusive Kommunikation, Netzwerk und Security. Das Outsourcing-Produkt wird über Partner angeboten.
Man sei mit der Entwicklung von "Smart ICT" sehr zufrieden, so Swisscom-Sprecher Armin Schädeli auf Anfrage. (hc)
Hinweis: Angebote wie "Smart Workplace" zeigen deutlich, dass sich lokale Service-Provider, Value Added Reseller und auch klassische Reseller verändern müssen, wenn sie in Zukunft bestehen wollen. Aber wie geht Transformation? Antworten gibt es am Inside Channels Forum

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