Swisscom realisiert grosses RFID-Projekt bei der Post

28. April 2008, 06:28
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Die Schweizerische Post und Swisscom haben heute bekannt gegeben, dass im vergangenen Juni das bisher angeblich grösste RFID-Projekt der Schweiz an Swisscom vergeben wurde.

Die Schweizerische Post und Swisscom haben heute bekannt gegeben, dass im vergangenen Juni das bisher angeblich grösste RFID-Projekt der Schweiz an Swisscom vergeben wurde. Die beiden Unternehmen äusserten sich nicht zum Volumen des Auftrags, der RFID-Systeme in drei Hauptzentren und 50 Filialen der Post mit über 750 Ein- und Ausgängen und total 45'000 Rollboxen umfasst.
Pro Jahr transportiert die Post über 100 Millionen Pakete mit rund 45'000 Rollboxen, dem Standard-Transportmittel für Pakete. Um den administrativen Aufwand zur Identifikation der Rollboxen zu reduzieren, mehr Transparenz über dessen Bestand zu erhalten und die Kosten zu senken, entschied sich die Post für die Einführung eines RFID-basierten Bewirtschaftungssystems.
Bis Ende 2007 wurden das Paketzentrum Härkingen sowie die Filialen Baar und Burgdorf mit RFID-Systemen ausgerüstet, 35'000 Rollwagen wurden mit RFID-Tags versehen. Die Integration in die Umsysteme bei der Post erfolge über ein RFID-Middleware-System, heisst es in der Mitteilung. Die Software sorge dafür, dass täglich mehrere tausend Geschäftsvorfälle in Echtzeit und in der optimalen Datenqualität via Webservices an das von Swiss Post Solutions entwickelte Bewirtschaftungssystem der Post weitergegeben werden können.
Die erste Phase des Projekts konnte abgeschlossen werden. Bis Ende 2008 sollen die weiteren Hauptzentren, Filialen und alle 45'000 Rollboxen von PostLogistics mit RFID ausgerüstet werden. (mim)

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