Swisscom revolutioniert Handytarife

13. Juni 2012, 13:43
  • telco
  • swisscom
image

Swisscom-Abogebühren werden neu nach Downloadgeschwindigkeit berechnet.

Swisscom-Abogebühren werden neu nach Downloadgeschwindigkeit berechnet.
Seit heute gibt es bei Swisscom neue Handytarife. Die fünf Natel infinity Abos unterscheiden sich vor allem bei der Geschwindigkeit im mobilen Datenverkehr, so gibt es das Infinity XS für 59 Franken (0.2 Mbit/s) monatlich, das Infinity S für 75 Franken (1 Mbit/s), das Infinity M für 99 Franken (7.2 Mbit/s), das Infinity L für 129 Franken (21 Mbit/s) und das Infinity Xl für 169 Franken (100 Mbit/s). Bei Natel infinity M, L und XL ist sogar eine Nutzung des Handys im EU-Ausland inbegriffen. Die neuen Abos sind ab dem 25. Juni 2012 erhältlich.
Ralf Beyeler, Telecom-Experte von Comparis.ch lässt sich dazu in einer Mitteilung zitieren: "Damit kommt die Swisscom einem grossen Bedürfnis der Konsumenten entgegen. Denn wer kann schon ganz genau abschätzen, wie viele Daten er pro Monat verwenden und wie viele Anrufe er tätigen wird?". Laut Comparis.ch seien die Tarife von Swisscom eine Revolution im Schweizer Mobilfunkmarkt. "Swisscom ist nun die erste Mobilfunkbetreiberin, die den Schritt zu echten Flatrates zu erschwinglichen Preisen wagt. Die Konkurrenten werden unter Zugzwang kommen", sagt Ralf Beyeler weiter.
Comparis.ch schätzt das das Angebot "Infinity S" für 75 Franken als das Attraktivste ein. Mit der Downloadgeschwindigkeit von 1 Mbit/s lassen sich die gängigen Internet-Anwendungen bequem nutzen. (hal)

Loading

Mehr zum Thema

image

Talkeasy Schweiz wird liquidiert

Am 14. Dezember 2022 wurde Talkeasy aufgelöst. Der Schweizer Telco war für seine aggressive Kundenbindung bekannt.

publiziert am 27.1.2023
image

Wohneigentümer können sich wieder Priorität im Glasfaser­ausbau erkaufen

Über zwei Jahre lang nahm Swisscom keine Glasfaser­bestellungen von Eigenheim­besitzern entgegen. Das ist seit dem 1. Januar wieder anders.

publiziert am 17.1.2023
image

WWZ übernimmt Databaar

Dabei gehe es um eine geordnete Nachfolgeregelung, sagt der Chef des bisherigen Databaar-Betreibers Stadtantennen AG.

publiziert am 10.1.2023 1
image

Auch Salt stellt MMS-Dienst ein

Nach Swisscom stellt auch das Telekomunternehmen Salt seinen MMS-Dienst ein. Für das Versenden von Fotos und Videos über das Mobilfunknetz gibt es mittlerweile viel beliebtere Alternativen.

publiziert am 9.1.2023