Swisscom schüttet über 2 Milliarden aus

23. August 2006, 08:10
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Der Telekom-Konzern Swisscom hat heute den bereits angekündigten Aktienrückkauf im Volumen von rund 2,2 Milliarden Franken lanciert.

Der Telekom-Konzern Swisscom hat heute den bereits angekündigten Aktienrückkauf im Volumen von rund 2,2 Milliarden Franken lanciert. Ziel ist es, bis zu 8 Prozent der ausstehenden Wertpapiere zu erwerben und damit Liquidität an die Aktionäre zurückzuführen, so das Unternehmen. Den Anteilhabern wird pro Aktie eine unentgeltliche Put-Option (Verkaufsoption) zugeteilt. Je 23 Put-Optionen berechtigen zum Verkauf von zwei Aktien an Swisscom zu 450 Franken. Die Optionen können während zehn Tagen an der Schweizer Börse SWX verkauft werden. Swisscom betont, dass das Rückkaufs-Angebot nicht für die USA gilt.
Die Aktienrückkäufe von Swisscom basieren auf der vor drei Jahren kommunizierten Ausschüttungspolitik. Den Aktionären soll nicht nur ein teil des Reingewinns verfügbar gemacht werden, sondern der gesamte sogenannte "Equity Free Cash Flow" (EFCF). Gemäss Swisscom-Definition versteht man darunter Nettoeinnahmen aus operativer Geschäftstätigkeit abzüglich Nettoinvestitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Anlagen, Akquisitionen und Veräusserungen von Beteiligungen, Schuldentilgungen (ohne Leasingverbindlichkeiten) und Gewinnausschüttungen an Minderheitsaktionäre. (mim)

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