Swisscom soll Internet-Geschwindigkeit verdoppeln

13. Februar 2014, 14:07
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Der Bund will den Konsumentenschutz im Internet stärken: Der Preis für eine bestellte Dienstleistung muss dort angezeigt werden, wo für die Annahme des Angebots geklickt werden muss.

Der Bund will den Konsumentenschutz im Internet stärken: Der Preis für eine bestellte Dienstleistung muss dort angezeigt werden, wo für die Annahme des Angebots geklickt werden muss. Zudem soll Swisscom verpflichtet werden, die Internet-Geschwindigkeit zu verdoppeln. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ruft "betroffene Kreise" dazu auf, zum Entwurf der neuen Verordnung bis am 17. April 2014 Stellung zu nehmen.
In der Grundversorgung beträgt die Downloadrate seit dem 1. März 2012 mindestens 1000 kbit/s, die Uploadrate 100 kbit/s. Neu soll die Geschwindigkeit auf 2000/200 kbit/s betragen, wobei Swisscom dafür wie bisher höchstens 55 Franken pro Monat plus Mehrwertsteuer in Rechnung stellen darf.
Weiter sollen Telekommunikationsanbieter keine Zusatzkosten mehr zu den angegebenen Preisen verlangen dürfen. Ziel ist es unter anderem, dass Anrufe auf 0800er-Nummern tatsächlich kostenlos sind, unabhängig davon, ob sie von einem Handy oder von einem Festanschluss aus getätigt werden. (sda/lvb)

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