Swisscom stürzt sich in den Kampf um KMU-PCs

10. Oktober 2007, 09:44
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"One Workplace", der outgesourcte PC-Arbeitsplatz der Swisscom, ist offiziell lanciert.

"One Workplace", der outgesourcte PC-Arbeitsplatz der Swisscom, ist offiziell lanciert.
Die Swisscom macht ihre lang gehegten Pläne, ersthaft ins IT-Geschäft mit KMU einzusteigen, wahr. Heute hat Swisscom, beziehungsweise Swisscom Solutions, offiziell sein "One Workplace"-Angebot lanciert. Dabei handelt es sich um einen voll outgesourcten PC-Arbeitsplatz inklusive Vernetzung. Im Basismodul inbegriffen sind Hardware (Desktop oder Notebook), die grundlegende Softwareausstattung (inkl. Microsoft Office Professional), Internetanschluss, Standortvernetzung, Support und Security-Features. Bei der Hardware können Kunden zwischen den Geräten verschiedener Hersteller wählen, wie uns Swisscom-Sprecher Chritian Neuhaus erklärte.
Der günstigste "One Workplace" (OWP) kostet 220 Franken pro Monat und Arbeitsplatz. Darüber hinaus hat der Schweizer Telco-Überflieger allerdings keine festen Preislisten bekannt gegeben. Der genaue Preis im Einzelfall hänge unter anderem von der Zahl der Arbeitsplätze und der Standorte ab, erklärt die Swisscom.
Zusätzlich verrechnet werden natürlich auch die Erweiterungen, verlängerte Support-Zeiten und Optionen, welche Swisscom zum One Workplace anbietet. Beim grundlegenden Supportmodell werden Supportarbeiten an Werktagen zwischen 8 Uhr und 17 Uhr erledigt, es gibt aber auch Optionen bis zu 24x7-Support. Zu den Erweiterungen zum Basismodul gehören zum Beispiel zusätzliche Office-Software, ein Monitor für Notebooks, mobiler Internetzugang oder sicherer Datenzugriff.
Swisscom, überall Swisscom
Mit den zusätzlichen Optionen für Telefonie, sowohl mobil als auch Festnetz, E-Mail-Hosting und Print-Outsourcing kann sich ein Kunde ausserdem in Sachen IT und Telekommunikation auch gleich (fast) vollständig von der Swisscom "bedienen" lassen und alles in eine Rechnung packen.
Konzipiert wurde OWP für Kunden mit zwischen rund 30 bis 250 IT-Arbeitsplätzen und Swisscom glaubt, dass es für viele Unternehmen, zum Beispiel Rechtsanwalts- und Architektenbüros, Bau- und Lebensmittel-Unternehmen oder Maschinenbaufirmen bereits flexibel genug sei. Wo mehr spezfische Software-Lösungen eingesetzt werden, zum Beispiel in Branchen wie Industrie, Handel, Transport, Druckereien und Verlage will Swisscom mit den Partnern zusammenarbeiten, die diese Unternehmen bereits betreuen. (Hans Jörg Maron)

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