swisscom.sucks gehört Swisscom

9. Oktober 2015, 12:17
  • telco
  • migros
  • swisscom
  • swiss
image

Seit 2013 führt die 'Internet Corporation for Assigned Names and Numbers' (ICANN) generische Top-Level-Domains ein.

Seit 2013 führt die 'Internet Corporation for Assigned Names and Numbers' (ICANN) generische Top-Level-Domains ein. Die neuen Domain-Endungen bergen jedoch gerade für Unternehmen gewisse Tücken. Adressen, die auf .sucks oder .fail enden, bieten sich geradezu an, um Unternehmen mit Frust oder Häme zu überschütten.
Swisscom hat sich dagegen bereits abgesichert. Das Unternehmen wird nicht über swisscom.sucks oder swisscom.fail durch den Dreck gezogen werden können. Denn der Konzern hat sich die Domains selbst registriert, wie Sprecher Olaf Schulze gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagt. Zudem hat sich der Telco auch swisscom.wtf gesichert.
Unternehmen gehen unterschiedlich vor
In der Schweiz haben die Unternehmen unterschiedliche Strategien, um mit den neuen Domain-Namen umzugehen. Swisscom will aufgrund der irrsinnigen Vielfalt von Missbrauchsmöglichkeiten aktiv vorgehen, wie es beim Telco heisst. Noch sei nicht klar, ob die Vielzahl neuer Domain-Namen eher Fluch oder Segen ist.
Optimistischer ist Coop. Unter den neuen Endungen gebe es durchaus interessante, schreibt das Unternehmen. Coop lässt sich bei der Überwachung von Dienstleistern unterstützen und beraten. Auch der Detailhändler Migros schreibt auf Anfrage, man ziehe zur Überwachung externe Dienstleister bei und interveniere bei Bedarf, etwa bei missbräuchlichen Registrierungen. (kjo)

Loading

Mehr zum Thema

image

Wohneigentümer können sich wieder Priorität im Glasfaser­ausbau erkaufen

Über zwei Jahre lang nahm Swisscom keine Glasfaser­bestellungen von Eigenheim­besitzern entgegen. Das ist seit dem 1. Januar wieder anders.

publiziert am 17.1.2023
image

So findet die Migros fehlende Fachkräfte

Das Quereinsteigerprogramm "M Career" erzielt fünfmal so viele Bewerbungen wie andere Angebote.

publiziert am 10.1.2023
image

WWZ übernimmt Databaar

Dabei gehe es um eine geordnete Nachfolgeregelung, sagt der Chef des bisherigen Databaar-Betreibers Stadtantennen AG.

publiziert am 10.1.2023 1
image

Auch Salt stellt MMS-Dienst ein

Nach Swisscom stellt auch das Telekomunternehmen Salt seinen MMS-Dienst ein. Für das Versenden von Fotos und Videos über das Mobilfunknetz gibt es mittlerweile viel beliebtere Alternativen.

publiziert am 9.1.2023