Swisscom und Orange bringen das iPhone am 11. Juli in die Schweiz (Update)

10. Juni 2008, 09:00
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Apples Mobiltelefon lernt UMTS, wird weniger teuer und hat GPS und lernt sogar mit Exchange synchronisieren.

Apples Mobiltelefon lernt UMTS, wird weniger teuer und hat GPS und lernt sogar mit Exchange synchronisieren.
Wenig überraschend hat Apple-Boss Steve Jobs gestern Abend an der Entwicklerkonferenz WWDC in Kalifornien ein neues Mobiltelefon gezeigt. Es kann nun mit Funkstandards der 3. Generation (UMTS, HSDPA) umgehen, ist ein bisschen dünner geworden und beherrscht Satellitennavigation. Was wie eine Spielerei aussieht, könnte zum entscheidenden Verkaufsargument werden. Dritthersteller können mit den GPS-Funktionen und einigermassen schnellem Internetzugriff über Mobilfunk nun Standort-spezifische Anwendungen bauen. Zusammen mit dem gutem Bildschirm des Telefongeräts werden so sehr interessante Anwendungen möglich sein. Man wird als naheliegendes Beispiel sein Telefon nach dem Programm der Kinos oder der Musikveranstalter im Umkreis von 500 Metern fragen können.
In der Schweiz werden Swisscom und Orange die zweite Mobiltelefon-Generation von Apple ab dem 11. Juli anbieten. Die Preise sind noch nicht bekannt. In den USA sollen die Geräte für 199 Dollar (8-Gigabyte-Version) und für 299 Dollar (16-GB) angeboten werden. In den Preisen dürfte eine gewisse Subventionierung durch Carrier bereits enthalten sein.
Synchronisation mit Exchange
Das iPhone 2 ist nicht dünner als sein Vorgänger, wie unser Kommentator richtig anmerkt, sondern soll sogar etwas dicker (angeblich 0,2 inch, also etwa 5 Millimeter) und etwas schwerer als die Version 1 sein. Es soll sich aber da an den Ecken abgeflacht, "dünner anfühlen", wie Steve Jobs während seiner Rede gesagt haben soll.
Wichtiger dürfte aber die neue Version des Betriebssystems und der auf dem Telefon vorinstallierten Software sein. Diese erlaubt nun die Synchronisation des Geräts mit Microsoft Exchange ActiveSync. Zudem ist ein VPN-Client für verschlüsselte Verbindungen zu Cisco-Netzwerken installiert. Da Apple Werkzeuge für die Entwicklung von Programmen für das iPhone durch Dritte, ein so genanntes SDK, zur Verfügung stellt, ist mit einer Flut von neuen, coolen Anwendungen zu rechnen. Diese werden über Apples eigenen Laden, den 'App Store' vertrieben.
Weiterhin nicht vorhanden wird wohl jene Funktion sein, die dem Computer erst mit zum Durchbruch verholfen hat: Haben Sie schon mal versucht, auf einem iPhone etwas zu kopieren und dann wieder einzufügen? (Christoph Hugenschmidt)
Der Abschnitt über Dicke und Gewicht des Mobiltelefons wurde nachträglich geändert.

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