Swisscom verkauft Hospitality-Tochter

31. März 2015, 15:05
  • telco
  • genf
  • verkauf
image

Das schwedische Unternehmen HoistLocatel will Swisscom Hospitality Services (SHS) übernehmen.

Das schwedische Unternehmen HoistLocatel will Swisscom Hospitality Services (SHS) übernehmen. Damit entstünde der führende europäische Anbieter von konvergenten IP-Lösungen für die Hospitality- und Gesundheitsbranche, teilen die beiden Unternehmen am Dienstag mit. Die neue Gruppe mit Sitz in Stockholm würde mit 650 Mitarbeitenden einen kombinierten Umsatz von 150 Millionen Euro erzielen.
Swisscom hat schon lange Mühe, die kriselnde Tochtergesellschaft mit Sitz in Genf, die sich vor allem um die Vernetzung von Hotels kümmert, auf Vordermann zu bringen. Erst Ende 2013 gab es bei SHS einen Chefwechsel. Laut SHS-Verwaltungsratspräsident Ueli Dietiker müssen Unternehmen eine beträchtliche internationale Grösse haben, um im umkämpften Hospitality-Markt erfolgreich zu sein. Gemeinsam mit HoistLocatel wäre diese Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet, wird Dietiker in der Mitteilung zitiert.
Die Transaktion wird gemäss Mitteilung voraussichtlich in den kommenden Wochen abgeschlossen, unterliegt aber noch gewissen Bestimmungen. Die SHS-Geschäftsleitung werde im Amt bleiben und die Integration der beiden Unternehmen leiten. Wie viel HoistLocatel für SHS bezahlt, gibt Swisscom nicht bekannt. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Swisscom verdient 2022 weniger

Aber das dürften wir eigentlich noch gar nicht wissen. Die Publikation der Geschäftszahlen war ein Versehen.

publiziert am 3.2.2023
image

Talkeasy Schweiz wird liquidiert

Am 14. Dezember 2022 wurde Talkeasy aufgelöst. Der Schweizer Telco war für seine aggressive Kundenbindung bekannt.

publiziert am 27.1.2023
image

WWZ übernimmt Databaar

Dabei gehe es um eine geordnete Nachfolgeregelung, sagt der Chef des bisherigen Databaar-Betreibers Stadtantennen AG.

publiziert am 10.1.2023 1
image

Auch Salt stellt MMS-Dienst ein

Nach Swisscom stellt auch das Telekomunternehmen Salt seinen MMS-Dienst ein. Für das Versenden von Fotos und Videos über das Mobilfunknetz gibt es mittlerweile viel beliebtere Alternativen.

publiziert am 9.1.2023