Swisscom-VRP: "Fastweb nicht verkaufen"

19. März 2012, 16:29
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Einmal mehr musste Swisscom beteuern, dass die kriselnde italienische Tochter Fastweb nicht verkauft werden soll.

Einmal mehr musste Swisscom beteuern, dass die kriselnde italienische Tochter Fastweb nicht verkauft werden soll. Diesmal kam der neue Swisscom-Verwaltungsratspräsident Hansueli Loosli in der 'SonntagsZeitung' zu Wort.
Angesprochen auf die Spekulationen, wonach Fastweb sein Glasfasernetz verkaufen könnte, meint Loosli lapidar: "Das ist kein Thema, nein." Ausführlicher wird er, wenn es um die Frage nach einem Verkauf der gesamten Tochter geht: "Es ist die Pflicht eines Verwaltungsrats, verschiedene Möglichkeiten wie auch Partnerschaften zu diskutieren. Ich bin aber klar der Meinung, dass wir Fastweb nicht verkaufen sollten." Loosli gibt sich im Verlauf des Interviews zudem überzeugt, "dass das Glasfasernetz von Fastweb künftig eine wichtige Rolle spielen wird". Aus heutiger Sicht habe man zwar zu viel für Fastweb bezahlt, doch "eine solche nachträgliche Betrachtung ist bei einem stark veränderten wirtschaftlichen Umfeld zu einfach". Man solle in fünf Jahren schauen, was aus Fastweb geworden sei.
Was den Schweizer Markt betrifft, möchte Swisscom gemäss Loosli im TV-Geschäft und in der Informatik zulegen. Ausserdem geht er auf die Vergabe der Mobilfunklizenzen und auf die Debatte um eine Revision des Fernmeldegesetzes ein. Das ganze Interview gibt es hier. (mim)

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