Swisscom will ein Stück vom Fell des Temenos-Bären

6. Februar 2015, 14:12
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Anlässlich der Bilanz-Medienkonferenz von Swisscom gab gestern CEO Urs Schaeppi der 'Finanz und Wirtschaft' ein Interview. Darin äussert er sich unter anderem zum weiteren Potenzial im Finanzsektor. Swisscom ist neben B-Source im Tessin der bedeutendste Anbieter von IT-Dienstleistungen für Banken in der Schweiz.
Schweizer Banken hätten derzeit regulierungsbedingt steigende Kosten bei sinkenden Margen. "Das bietet uns Chancen", sagt Schaeppi. Angesprochen auf die Privatbank Julius Bär, die sich kürzlich für eine Migration auf die Bankensoftware von Temenos entschieden hat, sagt der CEO: "Swisscom ist in erster Linie ein Systemintegrator und kein reiner Anbieter von Bankensoftware, von daher hat die Bank Julius Bär für uns durchaus noch Potenzial." Die Frage nach dem IT-Dienstleister, der die Software implementieren und betreiben soll, will man bei Julius Bär auf Anfrage von inside-it.ch noch nicht kommentieren.
Swisscom möchte sich mittelfristig zudem stärker im Gesundheitsmarkt engagieren, nicht nur was das Auslagern von Geschäftsprozessen betrifft, "sondern auch für neue Geschäftsinitiativen", sagt Schaeppi. Der Sektor sei aber stark föderalistisch organisiert und reguliert, von daher werde diese Entwicklung Zeit brauchen.
Beim Auslagern von Geschäftsprozessen sei Swisscom weiterhin kompetitiv mit Anbietern aus dem Ausland, so Schaeppi. Denn hier gehe es nicht nur um den Preis, sondern auch um Qualität. (mim)

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