Sygnum Bank lanciert Franken-Token

23. März 2020, 13:52
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Der digitale Settlement-Token ist an den Schweizer Franken gebunden.

Die Sygnum Bank gibt die Einführung ihres digitalen CHF-Tokens (DCHF) bekannt. Der Settlement-Token basiert auf der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) und sei der erste, der von einer regulierten Schweizer Bank mit einem umfassenden Angebot für das Bankgeschäft mit digitalen Vermögenswerten ausgegeben werde, heisst es in einer Mitteilung.
Für jeden an ihre Kunden ausgegebenen DCHF halte Sygnum als regulierte Schweizer Bank den entsprechenden Betrag in Schweizer Franken als Sicherheit bei der Schweizerischen Nationalbank. Der DCHF fungiere als Brücke zwischen anderen digitalen Assets und Fiat-Währungen und erhöhe die Einfachheit und Effizienz von Transaktionen.
"Der DCHF ist eine Schlüsselkomponente, um das Potenzial DLT-basierter Finanzinfrastruktur auszuschöpfen, einschliesslich unmittelbarer Lieferung gegen Zahlung und vollständiger Elimination des Gegenparteirisikos, wodurch Werte effizienter übertragen werden können", schreibt Sygnum. Das dafür entwickelte Framework und die Technologie könne mit anderen nationalen Währungen repliziert werden.
"Wir haben uns auf die Entwicklung des Sygnum DCHF konzentriert, da vertrauenswürdige Stablecoins für die Entwicklung der Digital Asset Economy von zentraler Bedeutung sind. Unser DCHF schafft erhebliche operative Effizienz und fördert gleichzeitig die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle", sagt Mathias Imbach, Mitgründer von Sygnum.
Sygnum akzeptiert Einzahlungen in traditionellen Fiat-Währungen wie Schweizer Franken, Euro, US-Dollar und Singapur-Dollar, wobei diese Guthaben über ein E-Banking-Portal in DCHF-Token übertragen werden können.

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