Symantec streicht 60 Schweizer Ex-VeriSign-Arbeitsplätze

1. Februar 2011, 16:30
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Die Angestellten von Symantec in Fribourg haben die Möglichkeit, nach Dublin zu ziehen - oder von zuhause aus zu arbeiten. Symantec in Lausanne nicht betroffen.

Die Angestellten von Symantec in Fribourg haben die Möglichkeit, nach Dublin zu ziehen - oder von zuhause aus zu arbeiten. Symantec in Lausanne nicht betroffen.
Symantec hat entschieden, 60 Arbeitsplätze von Fribourg nach Dublin zu verlagern. Dies berichtet heute das welsche Wochenmagazin 'L' Hebdo'. Der Security-Spezialist habe entschieden, seine europäischen Service-Aktivitäten in Irland zu zentralisieren.
In einem Statement gegenüber inside-channels.ch schreibt das Unternehmen: "Symantec prüft derzeit die Verlagerung der Bereiche Trust Services Customer Authentication, Technischer Support und Kundenmanagement vom schweizerischen Fribourg nach Dublin im Juli 2011." Ein "Umzug", wie ihn Symantec nennt, würde sowohl funktionale Synergien als auch operative Vorteile bieten, heisst es im Statement. Im Rahmen der geplanten Relokation erhalten mehr als 90 Prozent der Mitarbeitenden das Angebot, in Dublin zu arbeiten. Für die übrigen Angestellten werde die Möglichkeit von Home-Office-Funktionen geprüft.
Wie Symantec erklärt, wird allein das Authentifizierungs-Geschäft von VeriSign verlagert. In Fribourg sind hochqualifizierte Spezialisten aus verschiedenen Ländern tätig. Die Niederlassung war laut 'L' Hebdo' erst 2007 eröffnet worden. Symantec hatte den Geschäftsbereich von VeriSign Mitte 2010 übernommen. Angestellte des verbleibenden Geschäfts von VeriSign in der Schweiz sind nicht betroffen. Ebenfalls nicht betroffen ist die Symantec-Niederlassung in Lausanne. (mim)

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