Symantecs Norton kann PCs angreifbar machen

29. Juni 2016, 09:00
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Tavis Ormandy von Googles Project Zero hat mehrere potentiell sehr gefährliche Lücken in der Norton PC-Sicherheitssoftware von Symantec bekannt gemacht. Ormandy erklärt die Lücken in einem ausführlichen Blogeintrag. Es empfiehlt sich, Security-Software der Norton-Familie sofort und auf allen Geräten auf den neuesten Stand zu bringen.
"Wormable remote code execution flaws"
Die Lücken beruhen auf der Art und Weise, wie Symantec Software-Updates entpackt. Sie können in Windows-PCs dazu führen, dass Angreifer bösartige Software auf dem PC starten können, die sich danach selbst weiterverbreitet ("wormable"). Fies daran ist, dass der Angriff erfolgreich sein kann, ohne dass PC-User selbst etwas tun müssen. Es könnte also theoretisch genügen, alleine ein verseuchtes E-Mail zu erhalten, damit ein PC verseucht wird. Von einem PC aus könnten dann ganze PC-Flotten verseucht und für Angreifer manipulierbar gemacht werden.
Gemäss Symantec wurden bisher keine Angriffe bekannt, die diese Lücke ausnützen. (hc)

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