T-Online-Aktionäre fühlen sich verschaukelt

4. Mai 2006, 14:52
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Der vor rund anderthalb Jahren bekannt gegebene Plan der Deutschen Telekom, sämtliche Aktien der einst ausgegliederten Internet-Tochter T-Online zu kaufen um sie wieder von der Börse zu nehmen und mit dem Haupthaus zu verschmelzen, führt zu verstärktem Wiederstand durch die Aktionäre.
Mehrere Aktionärsvertreter haben auf der Hauptversammlung von T-Online eine Sonderprüfung beantragt. Diese soll eine mögliche Einflussnahme von Vorständen und Aufsichtsräten auf den Aktienkurs von T-Online untersuchen. Die Aktionärsvertreter äusserten, gestützt auf das Gutachten eines Aktienrechtsexperten, den Verdacht, dass der Kurs der T-Online-Aktien vor der beabsichtigten Reintegration absichtlich nach unten geredet worden sei, um die Kosten für die Deutsche Telekom zu senken.
Da die Telekom gegenwärtig rund 90-Prozent der Aktien besitzt hat der Antrag der Aktionäre an der Versammlung kaum eine Chance. Sie können allerdings versuchen, die Untersuchung danach gerichtlich anordnen zu lassen. (hjm)

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