T-Systems immer cloudiger

25. Februar 2011, 12:09
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Umsatz mit Computing Services übersteigt jenen mit Telekom-Dienstleistungen.

Umsatz mit Computing Services übersteigt jenen mit Telekom-Dienstleistungen.
Heute gab die Deutsche Telekom, und damit auch die Outsourcing-Tochter T-Systems, die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres bekannt. T-Systems beschäftigt auch in der Schweiz mehrere hundert Personen und ist hierzulande einer der grössten IT-Outsourcer. Zahlen zur hiesigen Niederlassung werden jedoch nicht bekannt gegeben.
Letztes Jahr erhöhte sich der Gesamtumsatz von T-Systems im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro. Der konzerninterne Umsatz sank dabei um 2,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Für konzerneigene IT-Dienstleister ist das ein gutes Zeichen, denn das heisst, dass die IT-Kosten tief gehalten werden. Der Umsatz mit externen Kunden wuchs 2010 um 5,4 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro.
Schaut man die Umsatzzahlen der vier Segmente an, fällt auf, dass im Gegensatz zum Vorjahr nicht mehr der Bereich Telecommunications, sondern Computing Services der umsatzstärkste ist. Das zeigt, dass T-Systems sich erfolgreich weg vom niedrigmargigeren Telekom-Geschäft hin zum zukunftsträchtigen Cloud-Computing-Geschäft entwickelt. Während bei Computing Services der Umsatz im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent auf 3,13 Milliarden Euro wuchs, schrumpfte er im Telekom-Bereich um 4,3 Prozent auf 3,09 Milliarden Euro. Im Bereich Systems Integration wuchsen die Umsätze um 3,4 Prozent auf 1,8 Milliarden und bei den Desktop Services um 4,1 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.
Der Gewinn (EBIT bereinigt) wuchs gegenüber 2009 um mehr als 45 Prozent auf 333 Millionen Euro. T-Systems führt dies auf das Effizienzprogramm "Save for Service" und die optimierte Nutzung von Anlagegütern zurück. Die bereinigte EBIT-Marge betrug für das Gesamtjahr 3,7 Prozent. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich 2010 um 2,7 Prozent auf 948 Millionen Euro, entsprechend einer Marge von 10,5 Prozent. (mim)

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