T-Systems Schweiz gründet eine "Fabrik"

11. Januar 2012, 14:27
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Der IT-Outsourcer spaltet nach dem Vorbild der deutschen Muttergesellschaft den Bereich ICT Operations in die Segmente Service und Produktion. Der ehemalige Swissair-Mann Roger Waller ist neu für die "Fabrikation" der Dienstleistungen zuständig.

Der IT-Outsourcer spaltet nach dem Vorbild der deutschen Muttergesellschaft den Bereich ICT Operations in die Segmente Service und Produktion. Der ehemalige Swissair-Mann Roger Waller ist neu für die "Fabrikation" der Dienstleistungen zuständig.
Die IT-Tochter der Deutschen Telekom, T-Systems, hatte im März 2011 eine Reorganisation der Organisationsstruktur beschlossen: Neben den bestehenden Geschäftsbereichen Sales und Systems Integration gibt es neu die beiden eigenständigen Segmente Service sowie Production, die mehrheitlich aus dem bisherigen Bereich ICT Operations entstanden.
Auch in der Schweiz wurde nun per 1. Januar 2012 die Organisation nach dem Vorbild der Muttergesellschaft geändert. Jürgen Kappenberger, der im September 2008 in der Schweiz die Leitung von ICT Operations übernahm und damit im Wesentlichen für den Rechenzentrumsbetrieb verantwortlich war, ist nun nur noch für den Service-Bereich verantwortlich, hat aber auch andere internationale Aufgaben übernommen.
Der "Fabrikchef" kommt von der Swissair
Produktionschef wird per 1. März 2012 der auf Rechenzentrums-Services spezialisierte Roger Waller (Foto). Er leitet damit sozusagen die "Fabrik" von T-Systems Schweiz. Hier, wo die meisten der rund 650 Angestellten von T-Systems Schweiz arbeiten, werden alle Services (RZ, Hosting, Netzwerk etc.) "produziert". Der 49-Jährige übernimmt die Verantwortung, dass Kunden die vereinbarten Leistungen über das gesamte Produktportfolio hinweg frist- und budgetgemäss erhalten. Zu seinen Aufgaben zähle auch, das Angebot an standardisierten Services auszubauen und "weiterhin hohe Qualität für alle Leistungen sicherzustellen", so T-Systems in einer Mitteilung.
Der neue Produktionschef hat im Übrigen den gleichen Background wie Managing Director Pierre Klatt, der seit zweieihalb Jahren T-Systems Schweiz führt. Beide haben ihre Laufbahn bei der Swissair Informatik begonnen und landeten nach der Übernahme von EDS bei Hewlett-Packard. Waller war bei HP zuletzt Leiter EMEA MDR (Market Development Representative) Software Services. Er leitete die Neustrukturierung dieses Bereichs nach der Übernahme von EDS durch HP und führte 550 Mitarbeitende. Davor war er von 2002 bis 2007 bei EDS in verschiedenen Funktionen auf Schweizer und internationaler Ebene beschäftigt.
Sales-Chef von T-Systems Schweiz ist weiterhin René Mulder. Die Leitung der Systemintegration übernahm bereits vor einem Jahr Thomas Failer, der mit dem Kauf von Data Migration Consulting zu T-Systems kam. (Maurizio Minetti)

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