T-Systems und Avaloq: "Rundum-Sorglos-Paket" besteht Feuertaufe

7. Juli 2008, 09:31
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BZ Bank bezieht seit vier Monaten Avaloq von T-Systems im ASP-Modell. Der IT-Dienstleister schliesst nicht aus, dass das Paket in Zukunft auch auf Basis von Finnova angeboten werden könnte.

BZ Bank bezieht seit vier Monaten Avaloq von T-Systems im ASP-Modell. Der IT-Dienstleister schliesst nicht aus, dass das Paket in Zukunft auch auf Basis von Finnova angeboten werden könnte.
Die BZ Bank ist das erste Finanzinstitut, das die Kernbankensoftware Avaloq über T-Systems im ASP-Verfahren bezieht. Als Application Service Provider bietet T-Systems ein auf kleine bis mittelgrosse Privat- und Retailbanken zugeschnittenes "Rundum-Sorglos-Paket" an. Avaloq wird dabei mit Applikationsmanagement- und Outsourcing-Dienstleistungen von T-Systems ergänzt. Es geht insbesondere darum, dass T-Systems die Lizenzen verwaltet und sich um Releasemanagement, Service Desk, Support und Wartungsverträge mit Avaloq sowie um andere Hard- und Softwarelieferanten kümmert. Der IT-Dienstleister verkauft das Produkt als "ASP Banking Solutions powered by Avaloq". Bei der Lancierung Anfang 2007 hiess es noch "T-Systems Avaloq Banking Solution".
T-Systems führte das Projekt bei der BZ Bank, das unmittelbar nach Vertragsabschluss im November 2007 begann, in vier Monaten durch. Das neue System ist seit Mitte März operativ. "Für ein Projekt dieser Grössenordung sind vier Monate eine sportliche Herausforderung", sagt Hans Nagel, Managing Director T-Systems Banking Services. Auch Manuel Ebner, CEO der BZ Bank, gibt sich zufrieden: "Unsere Mitarbeiter haben die Migration kaum gespürt. Das ist immer ein gutes Zeichen." Gegründet wurde die BZ Bank - und auch Avaloq (damals BZ Informatik) - 1985 durch Manuel Ebners Onkel, Martin Ebner.
ASP-Paket mit Finnova?
Abgesehen von der BZ Bank dürfte Avaloq im ASP-Modell bald auch bei anderen Finanzinstituten zum Einsatz kommen. Wie T-Systems auf Anfrage sagt, laufen derzeit Verhandlungen mit Kunden. Der Outsourcer wollte zudem nicht ausschliessen, dass dieses Modell in Zukunft auch auf Basis des Avaloq-Konkurrenten Finnova angeboten werden könnte. Momentan konzentriere man sich aber auf die Zusammenarbeit mit Avaloq. (Maurizio Minetti)

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