T-Systems und Philips: Outsourcing als "Cloud"-Service

7. Dezember 2009, 10:02
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Philips bezieht allgemeine Rechenzentrums- und insbesondere SAP-Services in Zukunft von T-Systems.

Philips bezieht allgemeine Rechenzentrums- und insbesondere SAP-Services in Zukunft von T-Systems. Die beiden Unternehmen haben eine im Oktober unterschriebene Absichtserklärung wahrgemacht und nun einen konkreten Vetrag ausgehandelt.
Wie T-Systems heute mitteilte, werden im Rahmen des Vertrags 185 bisherige Philips-Mitarbeitende zum Outsourcer wechseln. Zudem übernimmt T-Systems die Infrastruktur aller bisherigen Philips-Rechenzentren in Holland, Deutschland und anderen europäischen Ländern sowie den USA.
T-Systems soll nun aber nicht einfach diese RZs für Philips betreiben. Das Service-Modell, so erklärten die beiden Unternehmen, basiere auf Cloud Computing, beziehungsweise Philips werde die Services aus einer von T-Systems über seine internationalen Standorte bereitgestellten sogenannten "Private Cloud" beziehen. Philips-CIO Maarten de Vries betonte dabei vor allem den Aspekt, dass der Elektronikkonzern in Zukunft Ressourcen dynamisch abrufen könne und dabei nur die tatsächlich verbrauchten Rechen- und Speicherkapazitäten bezahlen müsse.
Über den trendigen Aufkleber "Cloud" hinaus gaben die beiden Unternehmen aber kaum griffige Einzelheiten zum Outsourcing-Deal bekannt. So erklärten sie weder, welche IT-Services er im einzelnen umfasst, noch wie lange die Laufzeit ist. Im Oktober schätzten aussenstehende Experten das Gesamtvolumen auf vielleicht rund 400 bis 600 Millionen Euro (bei einer angenommenen Laufzeit von 5 Jahren.) (Hans Jörg Maron)

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