T-Systems wächst vor allem im Ausland

6. Mai 2011, 09:54
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Wie üblich konnte der IT-Dienstleister T-Systems vor allem dank den Geschäften ausserhalb Deutschlands wachsen.

Wie üblich konnte der IT-Dienstleister T-Systems vor allem dank den Geschäften ausserhalb Deutschlands wachsen. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 6,1 Prozent auf 2,26 Milliarden Euro. Die internationalen Umsätze wuchsen um 9,4 Prozent. In Deutschland legte T-Systems immerhin um 4,6 Prozent zu.
Insgesamt verzeichneten die Bereiche Computing Services (+6,6%) und Systems Integration (+9,3%) gute Zuwächse, in den anderen Bereichen Desktop Service (-2,8%) und Telecommunication (-3,5%) gingen die Umsätze allerdings zurück. Der Auftragseingang verbesserte sich im Jahresvergleich um 20,3 Prozent auf 2,593 Milliarden Euro dank einem Deal mit dem britischen Telco Everything Everywhere.
Der bereinigte Gewinn auf EBITDA-Basis schrumpfte um 3,6 Prozent auf 189 Millionen Euro. Auf EBIT-Stufe resultierte ein Rückgang um 38,3 Prozent auf 29 Millionen Euro. Die EBIT-Marge sank im Jahresvergleich von 2,2 auf 1,3 Prozent. Grund für diese schwachen Werte waren laut T-Systems höhere Aufwendungen unter anderem für die im Vorjahr abgeschlossenen grossen Neuverträge. (mim)

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