Taiwan: Harter Kampf um Notebook-Aufträge

27. November 2012, 14:30
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Wie der taiwanische Newsservice 'Digitimes' berichtet, streiten die dortigen Originalfabrikanten gegenwärtig aggressiv um sporadische Restaufträge für 2013.

Wie der taiwanische Newsservice 'Digitimes' berichtet, streiten die dortigen Originalfabrikanten gegenwärtig aggressiv um sporadische Restaufträge für 2013. Diese Aufträge, bei denen es vor allem um Geräte geht, die in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres auf den Markt kommen, dürften noch rund fünf bis acht Prozent des Gesamtvolumens ausmachen. Da für 2013 nur mit einem geringen Wachstum des weltweiten Notebookmarkts gerechnet wird, streiten die Fabrikanten mit harten Bandagen beziehungsweise sehr tiefen Preisofferten darum. Die Restaufträge bieten den taiwanischen Fabrikanten eine Chance, ihre Kapazitäten besser auszulasten. Gleichzeitig sinken allerdings durch die Preiskämpfe ihre Margen.
Den grössten Teil der Bestellungen für das nächste Jahr haben die grossen Markenanbieter anscheinend bereits platziert. Laut den 'Digitimes'-Quellen soll Quanta rund 50 Prozent der Aufträge von HP gewonnen haben. Compal Electronics soll 70 Prozent der Notebooks von Dell, 45 Prozent der Notebooks von Lenovo und 27 Prozent der Notebooks von Acer herstellen. Wistron habe 30 Prozent der Lenovo-, 25 Prozent der Dell- und 30 Prozent der Acer-Aufträge erhalten. Inventec soll vor allem die Business-Notebooks von HP anfertigen. (Eine Prozentzahl nennt 'Digitimes' für Inventec nicht). (hjm)

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