Tandberg äufnet Schweizer Channel

8. Februar 2007, 16:10
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Susanne Schlüter begibt sich für Tandberg auf Tour, um neue Schweizer Storage-Partner zu finden.

Susanne Schlüter begibt sich für Tandberg auf Tour, um neue Schweizer Storage-Partner zu finden.
Tandberg Data möchte seine Aktivitäten in der Schweiz deutlich verstärken, wie uns Frank Roszyk, General Manager Central & Eastern Europe, heute erklärte. Dazu gehört auch eine Erhöhung der Zahl der festen Tandberg-Partner in der Schweiz. Der einzige autorisierter Disti hierzulande ist Ingram, und dabei soll es vorerst auch bleiben.
Handel mit Tandberg-Geräten betreiben momentan etwa 60 bis 70 Unternehmen, aber nur drei haben einen offiziellen Partnerstatus als autorisierter Fachhandelspartner. Susanne Schlüter, als Channel Sales Managerin Central Europe für die Betreuung der Schweizer Partner zuständig, begibt sich nun in den nächsten Monaten auf die Suche nach neuen Partnern. Ihr Ziel ist es, die Zahl der autorisierten Partner bis Ende Jahr auf 15 bis 20 zu erhöhen.
Das Partnerprogramm von Tandberg Data besteht aus einer Basisautorisierung ("Tandberg Data Storage Partner") und, für Reseller die stärker auf Tandberg setzen wollen, weitergehende Autorisierungen als " Data Volume Partner" oder "Data Automation Partner". In der Basisautorisierung bietet Tandberg neben dem Zugang zum Partner Portal unter anderem Testgeräte, Demo-Angebote für neue Produkte, Unterstützung durch einen Account Manager, Vertriebsschulungen und Trainings als TDCE (Tandberg Data Certified Engineer). In den weitergehenden Autorisierungen kommen zum Beispiel gemeinsame Marketing- und PR-Aktivitäten, Pre-Sales-Unterstützung und kostenloser Vorab-Austausch hinzu. Für diese Partnerstufen ist eine TDCE-Zertifizierung obligatorisch, ausserdem gibt es bestimmte Umsatzziele. Diese können aber gemäss Schlüter deutlich flexibler als früher individuell vereinbart werden.
Tandberg galt in früheren Jahren vor allem als Spezialist für Tape-Laufwerke, hat aber sein Produktportfolio im Laufe der Zeit nach und nach ausgebaut. Es ist aber weiterhin klar auf KMU-Kunden ausgerichtet. Momentan reicht es von Einzellaufwerken (LTO, DLT, SLR, VXA) über Autoloader (LTO, VXA) bis zu kleineren Tape-Libraries (LTO2/LTO3 mit bis zu 40 Slots und vier Drives.) Das VXA-Format kam durch die Übernahme von Exabyte gegen Ende des letzten Jahres ins Tandberg-Angebot.
Seit der Übernahme von Backstor im März 2005 hat Tandberg Data ausserdem auch Disk-basierte Backup-Appliances ("Backstor", "Storagecab") im Angebot.
Im "Einsteigerbereich" für Einzellaufwerke der momentan gemäss Roszyk "klar wegbricht", versucht Tandberg Data übrigens, ähnlich wie Imation mit "REV" oder Quantum mit "GoVault", mit einem Konzept, dass die Tape-Kasetten durch wechselbare Harddisks ersetzt, gegen die Konkurrenz durch Netzwerklaufwerke und ähnliches zu bestehen. Tandbergs "rdx"-Technologie besteht aus vollständig eingekapselten 2,5 Zoll-Harddisks als Wechselmedien und den dazugehörigen 3,5-Zoll-"Laufwerken". Die rdx-Geräte sind seit dem letzten Oktober erhältlich, die Wechsellaufwerke gibt es in Grössen von 40 bis 120 Gigabyte. (Hans Jörg Maron)
(Bild: Frank Roszyk und Susanne Schlüter)

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