Tandberg Data streitet mit ehemaligen Angestellten (Mit Gegendarstellung)

8. September 2009, 15:15
  • gerichtsurteil
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Tandberg Data, der urpsrünglich norwegische und nach einer Insolvenzanmeldung inzwischen deutsche Storage-Hersteller meldet heute Erfolge in gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem ehemaligen Deutschlandchef Frank Roszyk und einem Unternehmen namens Actidata. Roszyk dürfe gemäss einer Verfügung eines deutschen Gerichts bis Ende 2009 nicht für Actidata tätig werden, und ein Gericht in Singapur habe eine einstweilige Unterlassungsverfügung gegen Actidata bzw. bestimmte Angestellte von Actidata wegen "Missbrauchs vertraulicher Informationen, Verleumdung, Verstoss gegen das Urheberrecht und Warenzeichenmissbrauchs" verhängt.
Actidata wurde erst am 2. September in Dortmund gegründet. CEO ist Gudmundur Einarsson, bis 2007 CEO von Tandberg Data. Wie 'Computer Reseller News' Deutschland berichtet, hat die Mehrheit der Actidata-Angestellten Tandberg Data erst kürzlich verlassen.
Obwohl Actidata also erst eine Woche alt ist, nimmt das Unternehmen gemäss seiner Webseite für sich in Anspruch, als Hersteller und Lösungsanbieter bereits über ein Portfolio von Tape-Drives über Autoloader und Libraries bis zu festplattenbasierten Wechseldatenträgersystemen zu verfügen, und dieses über ein flächendeckendes Netzwerk von Fachhändlern und Systemhäusern zu vertreiben. (hjm)
(Update) Dieser Bercht vom 8.9. beruhte auf euiner Pressemitteilung von Tandberg Data. Am 16.9, hat uns eine Stellungnahme von Frank Roszyk erreicht.

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