Tape's not dead

1. Februar 2011 um 16:34
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"Der Kostenvorteil von Tape als Medium für Archivierung und Backup gegenüber Harddisks und Flash-Speicher wächst wieder.

"Der Kostenvorteil von Tape als Medium für Archivierung und Backup gegenüber Harddisks und Flash-Speicher wächst wieder. Grossfirmen werden auch in Zukunft Tapes benützen," sagte Oracle-Mann Tom Wultich an einer Telefonkonferenz letzten Freitag.
Offenbar scheint nicht nur Wultich an die Zukunft von Tapes zu glauben, sondern auch Oracle als Konzern. Warum sonst sollte Oracle ein neues Tapelaufwerk (weiter) entwickeln? Mit dem neuen Laufwerk werde man die Konkurrenz mit einem grossen Sprung (der originale Ausdruck "Leap-Frog the Competition" lässt sich leider nicht wörtlich übersetzen) überholen, so die Botschaft von Oracle.
Das T10000C genannte Laufwerk, das vor allem in den grossen StorageTek Tape-Libraries (SL8500), aber auch in den Exadata-Datenbank-Servern eingesetzt werden soll, erlaube mit einer Kapazität von (ohne Komprimierung) fünf TB pro Band drei mal mehr Daten zu speichern als die besten Konkurrenzprodukte, so Oracle. Zudem sei der mögliche Datendurchsatz von 240 MB pro Sekunde 50 bis 70 Prozent höher als bei den neuesten Produkten der Konkurrenz (LTO-5 und IBM TS1130).
Werden die Daten für die Speicherung auf Bändern zusätzlich komprimiert, so könne Oracle nun zum ersten Mal ein Exabyte in einem Datenpool speichern, so Wultich. Angesichts der ewig wachsenden Datenmengen ist das doch eine beruhigende Nachricht. (hc)

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