Teamviewer steigert in der Krise seine Kundenzahl massiv

11. Januar 2021, 13:06
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Der Softwareanbieter ist auf Wachstumskurs und weist in der Coronakrise ein Plus von 40% aus.

Teamviewer hat im vergangenen Jahr seine abgerechneten Umsätze deutlich gesteigert. In der Coronakrise sind die Rechnungsstellungen (Billings) um 40% auf 456 Millionen Euro geklettert, wie das Unternehmen mit Hauptsitz in Göttingen mitteilte.
Damit lag Teamviewer leicht über der eigenen Prognose. Werde der erste Firmenzukauf, der Augmented-Reality-Spezialist Ubimax, hinzugezählt, seien es rund 460 Millionen Euro. Das Plus lasse sich auf ein starkes Neugeschäft sowie ein breiteres Produktangebot und mehr Vertragsverlängerungen durch Bestandskunden zurückführen.
Im vierten Quartal wuchsen die Billings währungsbereinigt noch um 32%. "Für 2021 sind wir weiterhin sehr zuversichtlich, unseren Wachstumskurs fortzusetzen", kündigte Finanzchef Stefan Gaiser an. Ende des Jahres zählte Teamviewer 584'000 Kunden, was einem Zuwachs von einem Viertel auf Jahressicht entspricht.
Am 9. Februar 2021 will Teamviewer detaillierten Einblick in das Gesamtjahr geben und dann auch Gewinnzahlen veröffentlichen. Bisher gab Teamviewer lediglich bekannt, dass die Marge beim bereinigten Betriebsgewinn (Ebitda) 2020 bei rund 56% auf Vorjahresniveau lag.

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