Teamviewer wächst kräftig

11. November 2019, 10:20
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"Unsere ersten Ergebnisse als börsennotiertes Unternehmen unterstreichen Teamviewers starkes Finanzprofil, das hohes Wachstum mit hoher Profitabilität vereint", kommentiert CEO Oliver Stein, das Finanzergebnis deutschen Softwareanbieters.

"Unsere ersten Ergebnisse als börsennotiertes Unternehmen unterstreichen Teamviewers starkes Finanzprofil, das hohes Wachstum mit hoher Profitabilität vereint", kommentiert CEO Oliver Stein, das Finanzergebnis deutschen Softwareanbieters. Im dritten Quartal 2019 konnte Teamviewer den Umsatz um 39 Prozent auf 102 Millionen Euro steigern. Das Umsatzwachstum in den ersten neuen Monaten des Jahres betrug im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gar 62 Prozent. Die in Rechnung gestellten Umsätze (Billings) stiegen im dritten Quartal um 63 Prozent auf 83 Millionen Dollar, teilt das Unternehmen mit.
Für das dritte Quartal per Ende September weist Teamviewer einen Gewinn von 46 Millionen Euro auf Stufe Ebitda aus. Dies entspreche einem Plus von 95 Prozent im Jahresvergleich. Unter dem Strich verdiente der Softwareanbieter im dritten Quartal 14 Millionen Euro und damit 40 Prozent mehr als im Vorjahr.
In einer Mitteilung schreibt Teamviewer, man habe die Abo-Zahlen infolge "verschiedener strategischen Initiativen" steigern können. Hierzu gehörten die Ausdehnung der geografischen Präsenz und die Einführung eines Enterprise-Produktes. Im dritten Quartal 2019 habe sich die Anzahl der Grosskunden mit einem jährlichen Auftragswert (Annual Contract Value) von mehr als 10'000 Euro pro Jahr um 60 Prozent erhöht. Zudem habe man das Portfolio um neue Anwendungsfälle erweitert. Dazu gehöre beispielsweise ein Augmented-Reality-Produkt.
Auch geografisch sei das Unternehmen gewachsen. Inzwischen verfüge Teamviewer über eine globale Präsenz mit Niederlassungen in allen wichtigen Wachstumsregionen. Die globale Expansion soll weiter vorangetrieben werden. Jüngst hat das Unternehmen laut Mitteilung mit der Einrichtung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Griechenland begonnen.
Seit dem 25. September 2019 ist Teamviewer an der Frankfurter Börse kotiert. Am IPO wurden die Aktien zu einem Preis von 26,25 Euro verkauft. Die Papiere gaben in den ersten Wochen um bis zu 20 Prozent nach, erholten sich zuletzt aber. Nach der Publikation des Bilanzergebnisses stiegen die Papiere zwischenzeitlich auf über 26,6 Euro. (kjo)

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